Thailand News - Archiv

  01.01. - 31.12.2000
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Lebenslange Haft  für thailändischen Architekten
Sieben Jahre nach dem Zusammenbruch eines Hotels in Thailand, bei dem 137 Menschen starben, ist der verantwortliche Architekt zu lebenslanger Haft verurteilt worden. 
Dem dreistöckigen Hotel in Nakorn Ratchasima waren 1993 noch vier weitere Stockwerke aufgesetzt worden. Das Gebäude, dass den zusätzlichen Druck nicht standhielt, brach nach kurzer Zeit in sich zusammen. Nach Auffassung der Richter hatte der Architekt bei den Renovierungsarbeiten gegen Baugesetze verstoßen. 
(Phon, S. Pagirake - 31.12.2000)

  
Thailand verhängt Einfuhrstopp für Rindfleisch aus Deutschland
Bangkok (AP) Wegen der Rinderseuche BSE hat Thailand am Donnerstag ein Einfuhrstopp für Rindfleisch aus sieben europäischen Ländern verhängt, darunter Deutschland und die Schweiz. Die Einfuhr von britischem Rindfleisch ist bereits seit 1996 untersagt. Neu in die Verbotsliste wurden jetzt neben Deutschland und der Schweiz Portugal, Frankreich, die Niederlande, Belgien und Irland aufgenommen. (28.12.2000, yahoo.de)

Berufung von  des Deutschen Wolfgang Ullrich abglehnt
Die thailändische Justiz hat den Weg für die Auslieferung des Deutschen Wolfgang Ullrich frei gemacht, der wegen Millionenbetrugs beim Deutschen Tierhilfswerk (DTHW) und Europäischen Tierhilfswerk (ETHW) angeklagt ist. Wie die amtliche thailändische Nachrichtenagentur berichtete, kann Ullrich das Urteil des Berufungsgerichts vom Mittwoch nicht mehr anfechten. Dieser müsse nun innerhalb von 90 Tagen ausgeliefert oder freigelassen werden, hieß es.
Ulrich wir in Deutschland vorgeworfen als Vorsitzender eines in Deutschland ansässigen Tierhilfswerk, 70 Millionen Mark an Spendengeldern veruntreut zu haben. Ulrich hatte gegen den von der thailändischen Justiz erteilten Auslieferungsentscheidung Wiederspruch eingelegt und geltend gemacht, dass die ihm zur Last gelegten Vorwürfe politisch motiviert seien.
Der Fall wird zur Zeit vor dem Landgericht in München verhandelt. Die Staatsanwaltschaft wirft Ullrich und seinen beiden Stellvertretern Baumann und Udo-Bernd Lischka vor, ab 1994 ein System zur „privaten Bereicherung“ aufgebaut zu haben. Der Tierschutz sei nur Fassade gewesen, in Wahrheit ging es ums abzocken von Spendengeldern. (27.12.2000, Phon - S. Pagirake)

4000 Schlangen auf dem Flughafen in Thailand beschlagnahmt

4000 lebende Schlangen, darunter auch viele giftige Kobras und unter Schutz stehende Rattenschlangen, hat der thailändische Zoll auf dem Flughafen der thailändischen Hauptstadt beschlagnahmt. Die illegale Ware sollte nach Vietnam ausgeführt werden. Die von den Zollbeamten in einer Frachtabteilung entdeckten Tiere waren in 176 Styroporbehälter, die mit Luftlöchern versehen waren, konnten jedoch keinem Besitzer oder Lieferanten zugeordnet werden, da sich keine Besitzer bei den Behörden meldeten. Die in Thailand geschützte Rattenschlangen wird vor allem auf den Reisfeldern im Kampf gegen Ratten eingesetzt. Alle Schlangen wurden der thailändischen Forstbehörde übergeben und sollen wieder in der Natur ausgesetzt werden. (Phon, S. Pagirake - 27.12.2000)

Ein Impfstoff als einzige Chance 
Nach Jahren der Depression wächst wieder Hoffnung. Eine internationale Initiative versucht die Impfstoff-Entwicklung gegen Aids anzuschieben. Neue Impfstoff-Designs und neue Erkenntnisse über die Immunität könnten die Entwicklung voranbringen. TAZ Artikel von Manfred Kriener
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Textilarbeiter in Thailand protestieren gegen Nike
Nach dem der US-Konzern Nike seinen thailändischen Lieferanten gekündigt hatte, wurden die meisten Textilarbeiter fristlos entlassen. Auf einer Protestveranstaltung in der Hauptstadt Bangkok protestierten die Entlassenen gegen den US Konzern Nike. Mit Rufen "Tiger, hilf!" an Golf-Ass und Nike-Promoter Tiger Woods, der in Thailand mit der Ehrendoktorwürde ausgezeichnet wurde, forderten sie Unterstützung für Abfindungen. Das Arbeitsrecht, wie wir es in Europa kennen, gibt es in Thailand nicht einmal ansatzweise. Gewerkschaften gibt es zwar in Thailand, aber leider auf grund ihrer Strukturen und Groessen nicht durchsetzungsfähig gegenüber den Arbeitgebern. 
Aus Solidarität mit den Textilarbeitern und ihren Familienangehörigen, sollten wir Druck auf Nike ausüben und Protestpetitionen an den US-Sportartikelkonzern richten. (Ladda Reichert, 6.12.00)

Hat thailändische Prinzessin neue Elefanten-Spezies entdeckt?
Nach Berichten von Zeitungen in Thailand, will die thailändische Prinzessin Yukol Rangsrinopadorn bei einer Expedition im Norden ihres Heimatlandes eine außergewöhnliche Elefanten-Spezies entdeckt haben. Die Prinzessin hatte eine Herde von 28 Tieren beobachtet, die größer als die üblichen asiatischen Elefanten sein sollen und deren Hinterteil und Stoßzähne von langen Haaren bedeckt waren. Die Prinzessin gab den Elefanten den Namen "Thai-Mammuts".
Thailändische Zoologen bezweifeln allerdings diese Enddeckung und beurteilten die Fotos dahingehend, dass es sich um ganz normale asiatische Elefanten handele. Der Tierarzt und renommierte thailändische Elefanten-Experte Mahannop Alongkorn vertrat die Meinung, dass es nichts ungewöhnliches sei, im gebirgigen kühleren Norden behaarte Elefanten anzutreffen. Es handelt sich um eine Anpassung an den klimatischen Bedingungen dieser Region. Schließlich sei diese Gegend einer der kältesten Plätze des Landes.  (Busayakorn, Chiang Mai, 4.12.2000)

Versteigerung der längsten Fingernägel der Welt
Bangkok (AP) In Thailand sollen die längsten Fingernägel der Welt versteigert werden. Der 61-jährige Inder Shridar Malkaji Chillal hat die Nägel an seiner linken Hand zuletzt im Jahr 1952 geschnitten -heute haben sie eine Gesamtlänge von sechs Metern. Chillal traf am Samstag in der Küstenstadt Pattaya, 70 Kilometer südlich von Bangkok, ein, um die mühevoll gezüchtete Pracht in einem Kuriositäten-Museum zu präsentieren. 
Nach Angaben eines Museumssprechers erhofft sich Chillal Gebote in Höhe von mehr als einer Million Baht (rund 52.000 Mark). Er wolle die meterlangen Nägel jetzt loswerden, da er seit Jahren aus Sorge, sie könnten abbrechen, nicht mehr gut geschlafen habe. Chillal, der aus der südlich von Bombay gelegenen Ortschaft Pune stammt, steht seit 1980 als Menschen mit den längsten Fingernägeln im Guinness-Buch der Rekorde. Die Auktion endet am Dienstag. Bis Samstagnachmittag gingen keine Gebote ein. yahoo.de - 2.12.2000

Thailändisches Fernsehteam simuliert Bombenanschlag
Ein thailändisches Fernsehteam wollte die Reaktionen von Menschen auf einen Bombenanschlag filmen. Sie simulierten in Bangkok in einem voll besetzten Bus eine Explosion. Nach Berichten verschiedener Tageszeitungen flohen die Passagiere aus Panik aus dem Bus, bei dem eine Frau sich Verletzungen zugezogen hatte. Nach Aussage des Fernsehteams wollte man "das lustige Verhalten von Buspassagieren" aufnehmen. (30.11.2000 - S. Pagirakey, Phon)

Drei deutsche Verbrecher in Thailand verhaftet
Drei Deutsche wurden von der thailändischen Polizei in Bangkok und Pattaya verhaftet, die in Deutschland wegen Mordes, Kindesmissbrauchs und Betrugsdelikten gesucht werden. Die zwischen 36 und 52 Jahre alten Männer wurden in dieser Woche gefasst und sollen an Deutschland ausgeliefert werden. Die Männer hatten sich nach Thailand abgesetzt, da sie glaubten, dass es zwischen Deutschland und Thailand kein Auslieferungsabkommen gäbe und vom Zugriff vor den deutschen Justizbehörden sicher seien. (29.11.2000 - S. Pagirakey, Phon)

40 Tote durch Flut in Thailand und Malaysia

Seit Beginn des Monsunregens am Anfang dieser Woche sind in Thailand und Malaysia 40 Menschen ums Leben gekommen. Allein in Südthailand fielen in den Fluten nach Schätzungen der thailändischen Armee bis zu 30 Menschen zum Opfer. Von den Überschwemmungen sind insgesamt einige hunderttausend Menschen betroffen. Die Regenfälle in dieser Region sind zu Anfang der fünfmonatigen Regenzeit sehr viel stärker ausgefallen als sonst üblich. Im Norden Malaysias sind Straßen- und Bahnverbindungen unterbrochen. Mit zwei Kriegsschiffen und einigen Hubschraubern versuchen Helfer zu den vom Unwetter von der Außenwelt abgeschnittenen Bevölkerung vorzudringen und nötige Hilfsgüter zu verteilen. (S. Pagirakey - Bangkok, 24.11.2000)

Strauß-Sohn Max kassierte für Airbus-Lieferungen
Der Sohn des verstorbenen bayerischen Ministerpräsidenten Franz Josef Strauß, Max Strauß, soll nach Informationen des "Focus" Provisionen von mehr als 5 Mio. DM für die Lieferung von Airbus-Flugzeugen an Kanada und Thailand erhalten haben. 
Wie das Magazin in seiner jüngsten Ausgabe berichtet, habe Strauß diese Einnahmen nicht versteuert. Das Geld habe der Lobbyist und Waffenhändler Karlheinz Schreiber, Schlüsselfigur im CDU-Spendenskandal, Strauß über Schweizer Konten zukommen lassen. 
Der Strauß-Sohn hatte auf der jüngsten Sitzung des Untersuchungsaus- schusses zur Aufklärung der CDU-Spendenaffäre am vergangenen Donnerstag in Berlin die Aussage verweigert. Die SPD im bayerischen Landtag fordert seit langem einen Untersuchungsausschuss, in dem unter anderem auch die Vorwürfe gegen Strauß zur Sprache kommen sollen.  (Yahoo.de - 18.11.2000)

Sextourist in Frankreich zu sieben Jahren Haft verurteilt

Paris (AP) Wegen Sex mit einem zwölfjährigen Mädchen in Thailand ist ein Franzose in Paris zu sieben Jahren Haft verurteilt worden. Im ersten Prozess gegen einen französischen Kindersextouristen in seinem Heimatland sprach das Gericht am Freitag den 47-Jährigen der Vergewaltigung für schuldig. Der geständige Angeklagte hatte sein Opfer vor Gericht um Verzeihung gebeten. Die heute 18-jährige Thailänderin war als Zeugin gehört worden.
Der Angeklagte hatte 1994 während eines Urlaubs im thailändischen Pattaya gegen Bezahlung Oralverkehr mit der damals Zwölfjährigen. Nach französischem Recht sind alle sexuellen Kontakte mit Kindern unter 15 Jahren Vergewaltigungen. Der 47-Jährige, der in seiner Kindheit selbst sexuell missbraucht worden war, hatte vor Gericht pädophile Neigungen bestritten. Er sei von einem Schweizer Touristen überredet worden. Dieser hatte die Vergewaltigung in seinem Hotelzimmer gefilmt, das Video führte die Justiz auf die Spur des Franzosen. 
Die Staatsanwaltschaft hatte eine Strafe von zehn Jahren beantragt. Yahoo.de - 21.10.00

Hunderte Thailänder stürmen Anhörung über Gaspipeline
Had Yai/Thailand (AP) Mehrere hundert Thailänder haben am Samstag ein Stadion in der Stadt Had Yai gestürmt, um gegen den Bau einer Gaspipeline zwischen Thailand und Malaysia zu protestieren. In dem Stadion fand gerade eine öffentliche Anhörung zu dem Projekt statt. Die Gegner der geplanten Pipeline waren darüber verärgert, dass der Vertrag über den Bau des eine Milliarde Dollar teuren Projekts bereits im vergangenen Jahr unterzeichnet worden war, die Bewohner aber erst jetzt nach ihrer Meinung gefragt wurden.
Umweltschützer und Bewohner der Region befürchten, dass die 350 Kilometer lange Pipeline von der Provinz Songhkhla in den malaysischen Staat Kedah das Ökosystem schädigt, den Tourismus beeinträchtigt und die Gesundheit der Bewohner gefährdet. Ein großes Polizeiaufgebot sollte die Zusammenkunft am Samstag sichern. Doch die Demonstranten durchbrachen mit einem Lastwagen ein Tor des Stadions. Nach Angaben von Bürgerrechtsgruppen wurden bei Zusammenstößen mit der Polizei mehrere Personen verletzt. (Yahoo.de - 20.10.00)

In Thailand inhaftierter Deutscher darf in die Heimat zurück

Ein in Thailand wegen Drogendeliktes inhaftierter Deutsche soll noch in dieser Woche in die Bundesrepublik Deutschland abgeschoben werden, um dort seine Reststrafe in einem deutschen Gefaengnis abzusitzen. Vier Amerikaner die im Gefaengnis in Bangkok sitzen, sollen ebenfalls abgeschoben werden und am Mittwoch in ihre Heimat geflogen werden.
(S. Pagirake, Bangkok - 15.10.200)

Daei bewahrt Iran vor einer Blamage gegen Thailand
(sid)- Das war knapp für die so oft gefeierten Fußball-Stars aus dem Iran. Machten die iranischen Bundesliga-Spieler Ali Daei und vor allem Mehdi Mahdavikia in letzter Zeit von sich reden, gelang ihnen gegen das Nationalteam von Thailand nicht viel.
Immerhin traf Stürmer Daei vom Bundesligisten Hertha BSC Berlin und hat so die Nationalmannschaft des Iran im zweiten Gruppenspiel des Asien-Cups im Libanon vor einer Blamage bewahrt. Gegen den Außenseiter aus Thailand lagen die Iraner bis zur 73. Minute mit 0:1 hinten, ehe Daei mit seinem zweitem Treffer in diesem Turnier wenigstens für den Ausgleich sorgte.
Auf seiten der Iraner stand mit Mehdi Mahdavikia ein weiterer Bundesliga-Legionär in der Anfangself. Der Stürmer des Hamburger SV wurde nach 57 Minuten jedoch gegen seinen HSV-Kollegen Yahid Hashemian ausgetauscht. Mit Karim Bagheri (Arminia Bielefeld) und Khodadad Azizi (1. FC Köln) kamen zudem zwei ehemalige Bundesliga-Spieler beim Iran zum Einsatz. (yahoo.de, 15.10.200)

Neue, globale Partnerschaft von öffentlichen und privaten Organisationen 

Bangkok, Thailand (ots-PRNewswire) - Globale Allianz (Frankfurt:  will TB-Medikament bis 2010 entwickeln / Erwartete Gelder bei über 150 Millionen Dollar; Gates-Stiftung und Rockefeller-Stiftung kündigen Engagement von insgesamt 40 Millionen US-Dollar an / Leiter der pharmazeutischen Forschung und Entwicklung bieten Unterstützung an

Die globale Allianz für TB- Medikamentenentwicklung wurde auf der "International Conference on Health Research for Development" durch Regierungen, andere Organisationen, die Industrie und Stiftungen gegründet. Die Allianz ist eine öffentliche und private Partnerschaft, zur Entwicklung neuer Medikamente gegen eine der tödlichsten Infektionskrankheiten der Welt. Die globale Allianz hat in Thailand auch den Forschungsplan für die Entdeckung und Entwicklung der neuen Mittel gegen Tuberkulose vorgestellt.

Der Fonds der globalen Allianz aus Regierungen, anderen Organisationen, Industrie, Stiftungen und multi- sowie bilateralen Organisationen soll in den kommenden fünf Jahren über 150 Millionen Dollar betragen. Die Stiftung von Bill und Melinda Gates hat angekündigt, 25 Millionen Dollar zu spenden. Von der Rockefeller Stiftung werden wahrscheinlich 15 Millionen Dollar kommen.

Die pharmazeutische Industrie hat die Bereitschaft angekündigt, Partnerschaften mit der Allianz einzugehen. Diese Position wurde durch eine Ankündigung der "Hever"-Gruppe aus leitenden Direktoren für Forschung und Entwicklung bei den größten pharmazeutischen Unternehmen der Welt angedeutet.

Engagement und neue Ressourcen für die Produktion der ersten Klasse neuer TB-Medikamente innerhalb der nächsten 30 Jahre

Die globale Allianz will die TB-Kontrolle durch die Entdeckung, Entwicklung und Herstellung von Medikamenten gegen TB insbesondere in den am stärksten betroffenen Ländern verbessern, und das zu Preisen, die sich die Bevölkerung leisten kann. Die globale Allianz erwartet, das erste Medikament im Jahr 2010 registrieren lassen zu können. Dies soll jedoch nur das erste von mehreren Mitteln sein. Diese kosteneffizienten neuen Medikamente sollen die Behandlung vereinfachen und verkürzen, die Behandlung latenter TB-Infektionen verbessern und wirksam gegen die multi-resistente TB (MDR-TB) sein.

Seit mehr als 30 Jahren ist keine neue Klasse von TB-Medikamenten mehr entwickelt worden. Die existierenden Mittel und Behandlungsschemata drohen aktuell, den Kampf gegen die Krankheit zu verlieren. Medikamente gegen die Infektion und für die Kontrolle der Symptome verlieren ihre Wirkung, weil die Bazillen mehr und mehr Resistenz entwickeln. Obwohl die effektivste Behandlungsart, der sogenannte "Directly Observed Treatment Short Course" (DOTS), eine hohe Heilungsrate aufweist, behindert die sechs bis neunmonatige Anwendung eine effektive Behandlung.

Dr. Gro Harlem Brundtland, Director-General der Weltgesundheitsorganisation (WHO), einem Partner in der globalen Allianz, sagt: "Tuberkulose ist nicht nur der Grund für Leiden und Tod - es ist ein großer Hinderungsfaktor für soziale und wirtschaftliche Entwicklung. Die ärmsten Länder der Welt brauchen neue Medikamente, die die Behandlungsdauer und die Einnahme-Häufigkeit reduzieren."

Behandlung und Heilung sind wichtig, um weitere Ausbreitung der Krankheit zu verhindern

TB fordert mehr als zwei Millionen Todesopfer pro Jahr bzw. etwa 5500 pro Tag, zumeist in den ärmsten Ländern der Welt. Die Krankheit breitet sich schnell unter der HIV-infizierten Bevölkerung aus. Ein Drittel aller Todesfälle von HIV-Patienten sind auf TB zurückzuführen. Ein Drittel der Weltbevölkerung ist aktuell mit TB infiziert. Jedes Jahr tritt die Krankheit bei etwa acht Millionen Menschen in seiner aktiven Form auf.

Dr. Giorgio Roscigno, Chief Executive Officer der Allianz und ehemaliger Director für Anti-Infektions-Medikamente bei Aventis Pharma, sagt: "Da jeder TB-Patient hunderte anderer Menschen infizieren kann, ist der beste Ansatz die Behandlung und Heilung der Menschen, die die Krankheit haben und sie weitergeben. Die Kreation der globalen Allianz ist der wichtigste Meilenstein in der TB-Kontolle, seit die WHO 1993 die Krankheit zu einem weltweiten Notfall erklärt hat. Die Allianz bringt uns einer neuen Behandlungsmethode sehr viel näher."

TB ist eine Krankheit der Armen. Die schwerste Last tragen diejenigen, die sich am wenigsten Vorbeugung oder Behandlung leisten können. Die durchschnittlichen Kosten eines Pharmazie-Unternehmens für die Entwicklung und Herstellung eines neuen Medikaments wird auf mindestens 300 Millionen Dollar geschätzt. Mit so wenig Aussicht auf kommerziellen Erfolg in den Teilen der Welt, wo TB am häufigsten auftritt, reicht es nicht, sich auf die üblichen Marktmechanismen zu verlassen. Dieser Herausforderung muss auf eine neue, kreative Weise gegenübergetreten werden.

Neue Vision, neue Partner, neue TB-Medikamente für alle

Die globale Allianz für die Entwicklung von TB-Medikamenten bietet einen neuen Ansatz bei der Entdeckung und Entwicklung neuer Medikamente. Es ist eine wahrhaft globale Partnerschaft, die das Wissen und die Erfahrung der pharmazeutischen Industrie mit der Expertise des öffentlichen Sektors in Basis-Biologie und Anwendungs-Studien koppelt.

Nach Aussage der globalen Allianz wird bereits mit einer Reihe von Pharmazie-Unternehmen über mögliche Unterstützung und Spenden verhandelt.

Forschungsexperten wollen Akzent auf Joint Ventures mit TB-betroffenen Ländern setzen

Die globale Allianz wird sich darauf konzentrieren, zusätzliche finanzielle Unterstützung zu finden und danach eine Reihe ausgesuchter Projekte aus Forschung und Entwicklung zu unterstützen. Ein weltweit anerkanntes Team von Experten, das Scientific Advisory Committee, wird die zu unterstützenden Projekte unter denjenigen auswählen, die sich per Bewerbung darum bemühen. Zusätzlich will die globale Allianz die Zusammenarbeit mit bestimmten öffentlichen und privaten Institutionen verfolgen bzw, initiieren. Die ausgewählten Projekte sollen durch Partnerschaften von öffentlichen und privaten Institutionen gefördert werden. Der besondere Fokus soll auf Aktivitäten von Institutionen in den betroffenen Ländern gelegt werden.

"Neue Medikamente, die für die betroffenen Gemeinden bezahlbar sind, werden dringend gebraucht, um TB einzudämmen", sagt Dr. Malegapuru William Makgoba, Vorstandsmitglied der globalen Allianz und President des "Medical Research Council" in Südafrika.

Plan für die Medikamentenentwicklung

Die globale Allianz hat ihren Plan für die Entwicklung eines neuen TB-Medikaments veröffentlicht, der eine Anleitung für Forscher in Wissenschaft, Industrie und dem öffentlichen Sektor bei allen Aspekten des Prozesses sein soll.

"Dies ist der aufregendste Moment für die Entwicklung von TB-Medikamenten in über zwei Jahrzehnten", kommentiert Dr. Rick O'Brien, Chief of Research für die TB-Elimination bei den "Centers for Desease Control and Prevention" in Atlanta (USA) und Vorsitzender des wissenschaftlichen Beratungsgremiums der Allianz. "Endlich kommen jetzt technische Fortschritte und verstärktes politisches Engagement zusammen, um sich mit dem weltweiten TB-Problem zu beschäftigen."

Die Forschungs- und Entwicklungs-Strategie der globalen Allianz wird sich darauf konzentrieren, ein Portfolio von vielversprechenden Medikamenten-Kandidaten zu schaffen und dieses Portfolio "virtuell", durch Initiierung von Zusammenarbeiten mit öffentlichen und privaten Partnern, zu managen. Bei bestimmten Investitionen wird die globale Allianz auch die Möglichkeit gestaffelter Finanzierung und Anleitung durch Experten aus den Bereichen Wissenschaft und Management in Erwägung ziehen.

Fonds und Spenden sollen "virtuelle" Firma für Forschung und Entwicklung antreiben

Gelder, wie die jetzt angekündigten, werden primär von Regierungsbehörden, Stiftungen und aus Schenkungen kommen. Die pharmazeutische Industrie wird die Allianz hauptsächlich durch kostenfreie Expertise und Technologie unterstützen. Die globale Allianz wird mit den ersten Spenden ein Management-Team einrichten und eine erste Gruppe von Projekten bestimmen. Wenn die Ziele für das Aufbringen der Geldmittel erreicht werden, wird erwartet, dass das erste Produkt der globalen Allianz im Jahr 2010 zugelassen werden kann.

Die globale Allianz für die Entwicklung von TB-Medikamenten ist eine Parterschaft zwischen dem öffentlichen und privaten Sektor. Sie ist als gemeinnützige Organisation anerkannt und hat Niederlassungen in Brüssel, Kapstadt und New York. Die Allianz ist unabhängig von ihren Sponsoren und wird wie eine kleine virtuelle Firma für Forschung und Entwicklung aggressiv und "schlank" gemanagt. Ein Chief Executive Officer wird die Firma leiten. Er wird an den Vorstand berichten, dessen Vorsitz Dr. Carlos Morel innehat, Direktor des WHO Special Program for Research and Training in Tropical Diseases. Weitere Vorstandsmitglieder kommen von Chiron, einer führenden Firma für Biotechnologie, Warburg Pincus & Co., einer Investment-Bank, dem "National Institute of Allergy and Infectious Diseases" (USA), dem "Medical Research Council of South Africa", der Rockefeller Foundation und dem "National Institute of Public and Environmental Health" in den Niederlanden.

ots Originaltext: Global Alliance for TB Drug Development Im Internet recherchierbar: http://recherche.newsaktuell.de   (Quelle: yahoo.de)

Rückfragen bitte an: George Soule, Global Alliance for TB Drug Development, (USA) +1-212-852-8475 oder Gwynne Oosterbaan, +1-212-515-1943, Global Alliance for TB Drug Development oder in Thailand vom 9. bis 12. Oktober an James Moore, +44-77-15-809517, Global Alliance for TB Drug Development (yahoo.de)

Ferrari Team sonnt sich auf Phuket

Wahrend Michael Schumacher und Ehefrau Corinna sich in Indonesien von den Strapazen der Formel 1 erholen, verbringt der größte Teil des Ferrariteams einige sonnige Tage auf der Insel Phuket in Thailand. Auf Kosten von Ferrari dürfen die Mechaniker sich von der anstrengenden Siegesparty erholen. (Ladda Reichert, 9.10.00)

Ponlid holt für Thailand erstes Gold

Boxkämpfer Wijan  Ponlid gewinnt bei den Olympischen Spielen in Sidney für Thailand die erste Goldmedaille. In der Fliegengewichtsklasse setzte er sich im Finale  mit 19:12 Punkten gegen den Kasachen Bolat Schumadilow durch.
(Ladda Reichert - 1.10.2000)

Foto Yahoo   

Bund hilft Flutopfern in Südostasien mit 280.000 Franken
Bern (AP) Der Bund unterstützt die Opfer der schweren Überschwemmungen am Unterlauf des Mekong-Flusses mit 280.000 Franken. Das Geld wurde dem Schweizerischen Roten Kreuz und der Caritas zur Verfügung gestellt, wie die Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA) mitteilte. Die Mittel werden in Vietnam, Kambodscha und Laos in erster Linie für die Nahrungsmittel und Medikamentenversorgung eingesetzt. Die Auswirkungen der Hochwasserkatastrophe in Südostasien sind offenbar weitaus schlimmer als bislang angenommen. Das DEZA-Koordinationsbüro in der vietnamesischen Hauptstadt Hanoi werde Abklärungen für zusätzliche Hilfmittel des Bundes treffen. Weitere 200.000 Franken könnten von Partnerorganisationen unverzüglich zur Verfügung gestellt werden. Bis Donnerstag kamen mindestens 235 Menschen in Kambodscha, Vietnam, Thailand und Laos infolge der Flutkatastrophe ums Leben. Nach Angaben der Hilfsorganisationen haben rund 4,5 Millionen Menschen ihr Hab und Gut verloren. Laut UNO-Einschätzung sind es die schlimmsten Überflutungen der letzten vierzig Jahre. (yahoo.de , 21.9.2000)

4,5 Millionen Menschen von Hochwasser in Südostasien betroffen

- Erste Zusammenfassung

Mehr als 230 Tote in Kambodscha, Vietnam, Thailand und Laos - Reisernte vernichtet - Krankheiten breiten sich aus

Phnom Penh (AP) Die Auswirkungen der Hochwasserkatastrophe in Südostasien sind offenbar weitaus schlimmer als bislang angenommen. Wie das Rote Kreuz am Donnerstag mitteilte, kamen bislang mindestens 235 Menschen in Kambodscha, Vietnam, Thailand und Laos ums Leben. Die Zahl der Todesopfer steige täglich, hieß es. Der Mekong und seine Zuflüsse haben sich nach wochenlangem Monsunregen zu reißenden Strömen entwickelt. Nach Angaben der Hilfsorganisationen haben rund 4,5 Millionen Menschen ihr Hab und Gut verloren. Dort, wo das Hochwasser zurückgeht, drohen sich nun Krankheiten auszubreiten.

Das Ausmaß der Überflutungen in diesem Jahr überschreite das sonst in der Regenzeit übliche Ausmaß, sagte der kambodschanische Ministerpräsident Hun Sen. «Die Zerstörung hat die Fortschritte der Regierung im Kampf gegen die Armut zunichte gemacht.» Allein in Kambodscha seien rund 300.000 Familien von den schweren Überschwemmungen betroffen, teilte die Vereinigung von Rotem Kreuz und Rotem Halbmond am Donnerstag mit. Für die Notversorgung der akut bedrohten Menschen mit Hilfsmitteln würden 2,23 Millionen Dollar (5,14 Millionen Mark/2,63 Millionen Euro) benötigt. Das Auswärtige Amt stellte laut einer Presseerklärung vom Donnerstag eine Million Mark für die humanitäre Soforthilfe bereit. Mindestens 136 Kambodschaner starben bislang in Folge des Hochwassers.

Während die Flut sich in den tieferen Regionen des Mekong-Beckens weiter ausbreitet, geht der Wasserpegel in anderen Gegenden bereits zurück. «Die Leute sollten sich über diese Nachricht freuen, aber stattdessen stehen sie nun einem anderen Problem gegenüber. Menschen und Tiere werden krank», sagte Loy Sophat, Gouverneurin von Kratie, 160 Kilometer nordöstlich von Pnomh Penh.

Im Süden Vietnams hat sich die Zahl der Toten auf 60 erhöht, unter ihnen 51 Kinder. Hilfskräfte bemühten sich, von der Außenwelt abgeschnittene Dörfer zu erreichen und deren Bewohner zu evakuieren. Die Behörden in der Provinz Dong Thap teilten mit, mehr als 90 Prozent des Landes stünden unter Wasser. Viele Familien hätten mehrfach umziehen müssen, um sich in höher gelegenen Regionen in Sicherheit zu bringen.

In Thailand, dem größten Reisexporteur der Welt, sind riesige Reisanbauflächen in der Mitte des Landes überflutet, wie das Innenministerium mitteilte. Auch in Laos stehen mindestens 72.500 Hektar Reisfelder unter Wasser. In der am schlimmsten betroffenen Provinz Khammouane wurden nach einem Bericht der amtlichen Nachrichtenagentur KPL rund 45 Prozent der Ernte zerstört.
(yahoo.de, 219.2000)

Überschwemmungskatastrophe am Mekong / terre des hommes leistet Soforthilfe und bittet um Spenden 
Osnabrück (ots) - Schwere Überschwemmungen entlang des Mekong-Flusses haben in Laos, Kambodscha, Thailand und Vietnam große Schäden angerichtet. Millionen von Menschen sind in Not. Phnom Penh, die Hauptstadt Kambodschas, steht unter Wasser. In Südvietnam mussten sich 500.000 Menschen vor den Wassermassen in Sicherheit bringen. Sie campieren auf Deichen, konnten nur das Nötigste an Vorräten und Hausrat retten. Ein großer Teil der Reisernte ist zerstört, und es besteht die Gefahr, dass Tierkadaver die Trinkwasserbrunnen verseuchen. Im vietnamesischen Mekong-Delta wurde der Notstand ausgerufen. 150.000 Schüler können nicht mehr unterrichtet werden. 
Die gewaltigste Flutwelle seit 40 Jahren hat Brücken zerstört, Häuser unbewohnbar gemacht und Vorräte vernichtet. Die Kleinbauern können ihre Felder nicht mehr bewirtschaften. »Wir werden jetzt Soforthilfe leisten müssen, damit die Menschen nicht Hunger leiden«, meldet Dr. Nguyen the The aus Ho Chi Minh-Stadt, verantwortlich für die terre des hommes-Projekte in Vietnam. 
Im Süden Vietnams sind die Provinzen Long An, Dong Thap, An Giang, Kein Giang und Can Tho stark betroffen. In Long An wurden 3.361 Familien evakuiert, 89 Schulen stehen im Wasser, gut 4.000 Familien brauchen kleine Boote und 3.000 Familien dringend Nahrungsmittel. In der Provinz Can Tho im Mekong-Delta, wo terre des hommes die Umstellung auf integrierten Landanbau unterstützt und Biogasanlagen fördert, um den Mangrovenwald zu schützen, ist die Infrastruktur zusammengebrochen. »Eine der Ursachen für die Überschwemmungkatastrophe ist die massive Abholzung in China, Burma, Thailand und Kambodscha«, sagt Dr. Walter Skrobanek, Leiter des terre des hommes Südostasien-Büros in Bangkok. Um Soforthilfe für die neuen Flutopfer zu leisten, bittet terre des hommes jetzt um Spenden. terre des hommes-Mitarbeiterin Tho Beckmann reist am 28. September nach Vietnam und wird die Projekte im Mekong-Delta besuchen. Spenden für die Menschen in den überfluteten Gebieten bitte auf das Konto von terre des hommes: Spendenkonto Nr. 700 Stichwort »Hochwasser« Volksbank Osnabrück eG, BLZ 265 900 25 verantwortlich: terre des hommes-Pressereferat ots Originaltext: terre des hommes Im Internet recherchierbar: http://recherche.newsaktuell.de 
Rückfragen bitte an: Renate Giesler oder 040-229 68 14, Michael Bünte, Tho Beckmann  (21.9.2000)

Wijand Ponlid aus Thailand ereicht nächste Rund bei Olympiade
Der thailändische Boxer Wijand Ponlid gewinnt in der vierten Runde gegen den deutschen Meister Vardan Zakarjan aus Flensburg. Zakarjan ist der zweite Faustkämpfer aus der achtköpfigen Staffel des Deutschen Amateur-Boxverbandes (DABV), der bereits in der Auftaktrunde gescheitert ist. Werner Reichert, 20.9.00

Hunderte Tote durch Mekong-Hochwasser in Südostasien
Hanoi/Phnom Penh  - Durch das Hochwasser des Mekong sind nach offiziellen Angaben in Kambodscha, Vietnam und Thailand rund 200 Menschen ums Leben gekommen. Die Zahl der Toten in Kambodscha liegen zwischen 116 und 119, sagte ein Sprecher des Katastrophen- schutzes am Dienstag. Vietnamesische Behörden meldeten 31 Tote, während die Zahl der Opfer in Thailand mit mindestens 28 beziffert wurde. Millionen Menschen in den Katastrophengebieten sind von dem Hochwasser betroffen. Hunderttausende Hektar Land stehen unter Wasser. Hilfsorganisationen warnen vor dem Ausbruch von Seuchen. Die Flutkatastrophe wurde durch unerwartet heftige Monsun-Regenfälle verursacht und dürfte noch bis Ende November anhalten. In Kambodscha hat das Hochwasser nach offiziellen Angaben die Ernte auf über 100.00 Hektar Land vernichtet und nach vorläufigen Schätzungen Sachschaden in Höhe von 50 Millionen Dollar (etwa 114 Millionen Mark) angerichtet. 
Die Regierung in Phnom Penh will dem Katastrophenschutz zufolge Hilfsgüter wie Nahrung und Medikamente an 1,4 Millionen Hochwasser-Geschädigte verteilen lassen. 
Der Internationale Verband der Gesellschaften vom Roten Kreuz und Roten Halbmond (IFRC) teilte mit, im vietnamesischen Mekong-Delta hätten seit Ende August bis zu 140.000 Menschen ihr Zuhause wegen des Hochwassers verlassen müssen. Bis zu 400.000 Menschen müssten vor den steigenden Fluten in Sicherheit gebracht werden. Nach Schätzungen des IFRC stehen über eine halbe Million Wohnungen unter Wasser. Hilfsorganisationen hatten in den vergangenen Tagen zu Nothilfe in Millionhöhe aufgerufen. Am schlimmsten betroffen sind die Provinzen Long An, An Giang und Dong Thap an der Grenze zu Kambodscha. Die Reisernte im Delta war zu Beginn des Hochwassers bereits weitgehend abgeschlossen. Vietnam ist der zweitgrößte Reisexporteur der Welt. 
In Thailand, dem weltgrößten Reisexporteur, sind nach Angaben des Landwirtschaftsministeriums rund 583.000 Hektar Reisfelder im Norden und Nordosten überflutet. Für die am Mekong gelegenen Provinzen rechnete die Mekong-Kommission für die kommenden Tage mit einem Rückgang des Hochwassers. Der Mekong ist mit rund 4500 Kilometern Länge der größte Fluss Südostasiens. In Kambodscha und Vientam bilden die Flussarme des Mekong ein etwa 70.000 Quadratkilometer großes Delta, bevor sie in das Südchinesische Meer münden. 
(yhoo.de, Reuters ans/kjf, 19.9.00)

Hunderttausende von Flutkatastrophe am Mekong bedroht
Mekong-Delta (Reuters) - Das Hochwasser des Mekong- Stroms in Südostasien bedroht Hilfsorganisationen zufolge die Existenz Hunderttausender Menschen. In den nächsten Tagen müssten voraussichtlich eine halbe Million Menschen wegen der Flutkatastrophe ihre Häuser räumen, teilte der Internationale Verband der Gesellschaften vom Roten Kreuz und Roten Halbmond am Donnerstag mit. Der Verband forderte Soforthilfe in Höhe von 1,9 Millionen Dollar (rund 4,3 Millionen Mark) für Betroffene aus Kambodscha, Vietnam und Laos. In ganz Südostasien seien Millionen Menschen von Hochwasser betroffen. Kambodscha benötigt nach eigenen Angaben Hilfe für etwa 600.000 Hochwasser- Geschädigte. In Vietnam mussten rund 50.000 Menschen ihre Wohnungen verlassen, über 140.000 Häuser stehen unter Wasser.

Die heftigen Monsun-Regen der jüngsten Zeit haben den Mekong und seine Zuflüsse von Laos Richtung Süden bis ins vietnamesische Mekong-Delta und ans Südchinesische Meer über die Ufer treten lassen. Es ist den Angaben zufolge die verheerendste Flutkatastrophe seit Jahrzehnten. Am schlimmsten betroffen sind derzeit Kambodscha und Vietnam. Auch Laos und Thailand haben mit den Fluten zu kämpfen. Nach Rotkreuz-Angaben sind in den vier Ländern etwa 800 Quadratkilometer Fläche überschwemmt.

Der Leiter der Rotkreuz-Delegation in Vietnam, John Geoghegan, sagte bei einem Besuch in den Notstandsgebieten, die Lage sei äußerst ernst. In den nächsten Tagen werde das Wasser im Mekong-Delta wahrscheinlich noch einen halben Meter höher steigen. Deiche, die vielen der Notleidenden Zuflucht böten, seien bereits überschwemmt oder drohten zu brechen.

Regierungsvertreter in Vietnam sagten, in den Provinzen Long An, Dong Thap und An Giang an der Grenze zu Kambodscha stehe das Land schon zur Hälfte unter Wasser. Der Wasserstand nähere sich jenem von 1996. Damals kamen mindestens 180 Menschen durch das Hochwasser ums Leben. Tausende Soldaten und freiwillige Helfer waren im Einsatz. In der Provinz Dong Thap leiden nach offiziellen Angaben bereits rund 28.000 Menschen Hunger, bei weiteren 57.000 wird die Nahrung knapp. 110.000 Häuser seien überschwemmt. Etwa 30.000 Menschen seien in Sicherheit gebracht worden.

Reuters-Journalisten, die die vietnamesische Provinz Long An mit dem Boot bereisten, sahen Hunderte Bambushütten, die bis zu den Dachbalken unter Wasser standen. Während das Wasser immer weiter anstieg, kampierten zahlreiche Vietnamesen auf Deichen. Sie hätten kaum noch Nahrung oder Trinkwasser, klagten sie.

In Kambodscha kamen seit vergangener Woche offiziellen Angaben zufolge mindestens acht Menschen in den Fluten um. Insgesamt seien in diesem Jahr 88 Menschen durch Hochwasser ums Leben gekommen. Ministerpräsident Hun Sen sagte, seit 70 Jahren habe es keine schlimmere Flutkatastrophe gegeben. "Bitte helft den Menschen in Kambodscha in dieser schweren Zeit", sagte Hun Sen, der bei einem Besuch in einem Dorf am Rande der Hauptstadt Phnom Penh durch kniehohes Wasser watete.
(yahoo.de   ans/eju - 14.09.2000)

Ministerium forciert unzumutbares Lehr-System durch schlecht ausgerüstete Lehrer
Den Kindern der Bergstämme die englische Sprache beizubringen, erweist sich als verlorener Kampf für Lehrer, die zusätzlich noch Verständigungsschwierigkeiten mit den Schülern in der Thaisprache erleben müssen.
Die Lehrer beschwerten sich über die Schwierigkeiten der vom Bildungsministerium vorgeschriebenen Methoden, durch Sprechen und Hören zu lehren. Mit einer Sprachkassette in Englisch und einem Handbuch des Ministeriums ausgestattet, berichten die Lehrer, sei es fast unmöglich, den Kindern die Sprache beizubringen. Die neuen Lehrmethoden wurden deswegen eingeführt, um den Kindern die Sprache durch Zuhören und Sprechen, und nicht durch Schreiben, wie es in der Vergangenheit der Fall war, beizubringen.
,,Es sind vier Monate vergangen, seitdem der Kurs anfing, die Kinder zeigen nicht genug Entwicklung im Lernprozess um es uns zu ermöglichen, in eine schwierige Stufe einzusteigen" sagte Pornthip Baiphong, die 1. Prathom Lehrerin der Khun Klang Schule.
Vor vier Monaten brachte sie ihren Schülern die einfache Grussformel "good afternoon teacher" bei, sie ist sich aber nicht sicher, ob die Schüler verstehen, was das heißt. Das gleiche gilt für die Formel "please stand up" welches der Klassensprecher der Klasse beibringen sollte, sobald der Lehrer den Klassenraum betritt. Aber anstatt aufzustehen, wird immer wieder nur die Phrase wiederholt. Sie sagte, ihr Haupthindernis wäre die Unmöglichkeit der Kommunikation mit ihren Schülern in Thai. 85% der 41 Schüler gehören zum Stamm der Hmong, 10% zu anderen und der Rest sind Thai. Ein anderes Problem mit dem Frau Pornthip konfrontiert ist, dass sie auf der Ebene des Prathom 1 unterrichten muss, obwohl sie nur für Kindergärten ausgebildet wurde. Seit dem Frau Pornthip im Bezirk Sampatong wohnt, verbringt sie viel Zeit unterwegs. Darum hat sie wenig Zeit, sich für den Unterricht vorzubereiten. "Wiederholend spiele ich die englisch Kassette, die das Ministerium uns gegeben hatte. Sonst habe ich keine andere Lernmittel zu benutzen, damit die Kinder ihre Hör-, Sprach- und Leseverständnis verbessern können.
Ampan Ratchawat, eine Prothom 2 Lehrerin sagte, dass ihre Studenten nicht besser als die Studenten in Prathom 1 sind. Manche Studenten müssen noch viel lernen über das Alphabet, obwohl sie schon ein Jahr beim Prathom 1 verbracht haben. Sie sagte, dass nach ihrer Meinung von manchen Lehrer/innen nach, die Methode vom Ministerium, mit allen Beschränkungen, funktionieren überhaupt nicht. Die Kinder Sprechen zu Hause Thai und ihre Eltern können ihnen beim üben der englischen Sprache nicht helfen". Frau Ampan sagte, "dass Ministerium lässt die Lehrer/innen mit einer unumsetzbaren Bildungspolitik mit Schwierigkeiten arbeiten. Die Lehrer/innen sollten spezifisch ausgebildet sein, um Englisch zu unterrichten und mehr Ausrüstung sollte verfügbar sein. Ohne entsprechende Unterstützung wird diese Bildungspolitik ein Fehlschlag".
(Quelle: The Nation -  Übersetzung 11.9.2000, Ladda Reichert ) 

Regierung verwundert über Mönch mit 60 Mercedes-Autos

Bangkok (AP) Ein buddhistischer Mönch mit einer Sammlung von 60 Mercedes-Fahrzeugen steht im Zentrum von Ermittlungen der thailändischen Regierung. Es werde geprüft, ob der Autoliebhaber gegen Gebote seiner Religion verstoße, schrieb die Zeitung «The Nation» am Samstag. Der Abt des Sisakrabua-Tempels in Bangkok hat erklärt, er wolle mit den Autos ein Museum eröffnen. Nach Ansicht des Erziehungsministeriums, dem religiöse Angelegenheiten unterstehen, ist Mönchen das Sammeln weltlicher Güter untersagt. Dazu zählten erst recht Luxusautos.
Der stellvertretende Erziehungsminister Vichai Tansiri erklärte, sollte der Abt tatsächlich lediglich ein Museum eröffnen wollen, drohe ihm lediglich ein leichter Verweis. Abt Phra Khru Viboon Pattanakit erklärte, er habe die Fahrzeuge teils als Spenden erhalten, teils habe er sie von Spenden seiner Anhänger gekauft. Mönche und Novizen des Tempels reparierten die Autos und eigneten sich so Fähigkeiten an, die sie nach dem Ausscheiden aus dem Mönchsleben gut einsetzen könnten. In Thailand leben Männer traditionell eine Zeit lang als Mönche. Ein Ausschluss aus dem Mönchsorden droht dem Abt vermutlich nicht; dies ist nur bei schweren Verstößen wie etwa Verbrechen vorgesehen. 
(Quelle: AP - 9.9.2000)

Ratten-Urin bringt Dutzende Menschen um
Bangkok - Eine über Ratten-Urin übertragene Krankheit hat in Thailand in diesem Jahr bereits mindestens 182 Menschen das Leben gekostet - mehr als jemals zuvor seit Entdeckung der Krankheit vor 58 Jahre. Mindestens 5.500 Thailänder wurden mit Leptospirose infiziert, wie das Gesundheitsministerium in Bangkok am Donnerstag mitteilte. Die Bakterien werden zumeist über unreines Wasser oder die Haut aufgenommen. Die Leptospirose-Symptome ähneln der einer Grippe: Fieber, Gliederschmerz, Schüttelfrost und Schwindel. Unbehandelt sterben Patienten innerhalb von drei bis fünf Tagen an Lungenversagen. 
Das Anschnellen der Krankheitsrate führen die Behörden auf die schweren Überschwemmungen in diesem Jahr zurück. In den Reisfeldern Thailands wimmelt es vor Ratten. Viele Arbeiter infizieren sich durch Kontakt mit dem von Ratten-Urin verschmutzten Wasser. (Quelle: AP - 7.9.2000)

Willkomen im Leben. 
Willkommen im Leben - Nakrob Nawaniyom
Nakrob Nawaniyom, war vor einer Woche im Vajira-Krankenhaus geboren. Seine Eltern Yongyuth und Chantra Nawaniyom hatten kurz zuvor an der Protestversammlung der Armen vor dem Regierungsgebäude teilgenommen. Nach dem Ende der Kundgebung setzten die Wehen der Mutter ein und sie musste in das Krankenhaus eingeliefert werden. Zuhause ordneten die Ältesten ein "bai sri suu kwan", eine traditionelle Zeremonie im Issan, an. (
Quelle: The Nation 3.9.2000)

Import von Handys sollen erleichtert werden

Mr. Suthep, thailändischer Minister für das Transport- und Kommunikationswesen, will den Verbrauchern das importieren von Handys erleichtern. Wenn das Parlament diese Initiative absegnet, könnten auch Besitzer europäischer Mobiltelefone, ihre Geräte schneller und einfacher bei den thailändischen telefongesellschaften anmelden.
(S. Pagirake - Khon Kaen, 1.9.2000)

Thailänder unter Mordverdacht an Deutschen festgenommen
In der thailändischen Stadt Lopburi wurde ein Tatverdächtiger festgenommen. Der 23 Jährige soll im Badeort Pattaya einen deutschen Geschäftsmann ermordet haben. Über das mögliche Tatmotiv wurde zunächst nichts bekannt. Die thailändische Polizei wollte zu dem Fall keine Stellungnahme abgeben.  (S.Pagirake - Khon Kaen, 1.9.2000)

Mord für eine Niere

Drei thailändische Ärzte sollen Polizeiangaben zufolge ärmere Patienten getötet und ihre Nieren an reiche Transplantationspatienten verkauft haben. Die Generalstaatsanwaltschaft prüfe, Mordanklagen gegen die drei Mediziner einer Privatklinik in der Hauptstadt Bangkok zu erheben, teilte die Justiz am Donnerstag mit. Den drei Ärzten, die sich gegen Kaution auf freiem Fuß befänden, sei bereits im Februar die Zulassung wegen des Vorwurfs des Organhandels entzogen worden. Die Mediziner hätten ihre Unschuld betont. Thailändische Medien berichteten unter Berufung auf die Ermittler, die Ärzte hätten gehirntoten Patienten die Organe entnommen. Nach thailändischem Recht gilt der Gehirntod nicht als Tod. Bekannt wurde der mutmaßliche Skandal, nachdem Angehörige verstorbener Patienten ihre Unterschriften auf Einwilligungserklärungen für Organspender entdeckt hätten, die sie eigenen Angaben zufolge nicht geleistet hätten. Quelle: APA/AP/ps

2.500 Thailänder melden sich für Test von Aids-Impfstoff  Erster groß angelegter Versuch in einem Entwicklungsland - Forscher rekrutieren Drogenabhängige
Bangkok (AP) Thailändische Forscher testen zum ersten Mal in großem Rahmen einen Aids-Impfstoff in einem Entwicklungsland. Wie die Leiterin des Projekts am Donnerstag in Bangkok mitteilte, ist das Ziel erreicht, 2.500 Freiwillige zu rekrutieren. Bei allen handelt es sich um Drogenabhängige, die sich Rauschgift mit der Nadel injizieren und damit im Hinblick auf eine HIV-Infektion zu einer besonders gefährdeten Gruppe gehören. An ihnen soll nun der Impfstoff AIDSVAX der in Kalifornien ansässigen Firma VaxGen getestet werden. Ein ähnlicher Feldversuch läuft bereits seit mehr als zwei Jahren in den USA.
Schon im März vergangenen Jahres wurde den ersten sechs Freiwilligen in Thailand der Impfstoff verabreicht. Erst 17 Monate später ist die Versuchsgruppe nun komplett. Die Projektmitarbeiter rekrutierten die Freiwilligen in staatlichen Rehabilitationszentren für Drogenabhängige in ganz Thailand. Die Testpersonen, die zu Beginn des Versuchs nicht mit HIV infiziert sind, erhalten insgesamt je sieben Injektionen. Wenn der Impfstoff sich als wirksam erweist, will der Hersteller VaxGen einen Partner suchen, der die Herstellung der Substanz zu einem vertretbaren Preis ermöglicht. «Die Thailänder werden zweifellos von der frühen Anwendung des Impfstoffes profitieren», sagte VaxGen-Chef Donald Francis am Donnerstag. Die hohen Kosten für Medikamente zur Behandlung von Aids werden immer wieder scharf kritisiert, da sich gerade arme Länder, in denen die Immunschwächekrankheit besonders verbreitet ist, solche Medikamente nicht leisten können. In Thailand sind Schätzungen zufolge rund 1,5 Millionen Menschen mit HIV infiziert, 100.000 sind an Aids erkrankt. 31.8.00 AP

Thailändische Polizei nahm Deutschen Netz "Vermittler" fest
Mindestens ein nichtsahnender Amerikaner entdeckte die Falle des internationalen e-commerce, als er versuchte, ein Treffen mit einer Thailaenderin ueber die Vermittler website zu arrangieren, sagte die Polizei. Die Polizei nahm Rudiger Reischert, 50, ein Deutscher, der in Bangkok lebt fest, und verurteilten ihn wegen Betrugs. Die Polizei sagt, dass Reischert mehr als Bt 500,000 eingenommen hat, von auslaendischen Maennern, die Thailaenderinnen kennenlernen wollten. Die Festnahme folgte einer Beschwerde von Dennis Zorensen, einem Amerikaner, der aussagte, er habe Reischert US$1,500 (Bt 60,000) geschickt. Die Polizei sagt, dass Zorensen und andere glaubten, das Geld wuerde einer Thailaenderin namens Thaee Maiyuran zugehen ueber eine Agentur mit Namen Thai-German Consult. Als Thaee nicht wie erwartet in den USA ankam, reichte Zorenson Beschwerde ueber die Homepage der Zentralen Untersuchungsbehoerde ein. Beamte der Verbrechensbekaempfungseinheit und die Touristen Polizei entdeckten, dass die Zahlungen auf ein Konto bei der Thai Famers Bank eingingen. Die Bank sagte, dass Reischert vom Konto abgehoben hatte, sagte die Polizei. Reischert wies die Anschuldigungen gegen ihn zurueck, sagte aber dass, "es nur zum Spass war." Die Polizei arbeitet mit dem Ministerium fuer Auslandsangelegenheiten, um andere Maenner zu identifizieren und kontaktieren, die ihm eventuell Geld geschickt haben. 
(Quelle The Nation - Thailand 27.07.2000)

Deutscher wegen Internetbetrug in Bankok verhaftet
Die thailändische Polizei hat den in Bangkok lebenden 50-jährigen Deutschen Rüdiger Reischert, wegen e-commerce- Betrug festgenommen. Ihm wird zur Last gelegt, mit Offerten im Internet, heiratswillige Ausländer betrogen zu haben (siehe Artikel Internetbetrüger). Die Polizei ist ihm auf die Spur gekommen, nach dem ein Amerikaner, der auf die Offerte einer Thailänderin mit dem Namen Thaee Maiyuran hereingefallen war, Anzeige bei der Central Investigation Bureau's erstattete.
Reischert hat die ihm zur Last gelegten Betrugsvorwürfe bestritten. Er habe eingeräumt, dass das Ganze nur ein "Spaß" gewesen wäre. Die thailändische Polizeibehörden arbeiten mit dem Ausenministerium zusammen, um weitere Geschädigte ausfindig zu machen.
Betroffene sollten sich an die Staatsanwaltschaft oder an eine Polizeidienststelle in ihrer Nähe oder sich an die Royal Thai Police unter http://www.police.go.th wenden. (Werner Reichert - 27.07.200)

Neue Infos zu Visaanträge
Auf Grund der vielen Anfragen zu Visabestimmungen und Aufenthaltsgenehmigungen für die Einreise in die Bundesrepublik Deutschland, haben wir mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts eine Übersicht über die wichtigsten Regelungen zusammengestellt. Weitergehende Informationen über dieses Thema werden in den nächsten Tagen folgen. Info: http://www.werner-reichert.de/thailand/visa-brd.htm

Kostenlos: Schutz vor "I love you" und Co.
Das kostenlose Windows-Programm "Script Defender" soll Computer vor so genannten Visual-Basic-Script-Viren schuetzen. In diese Kategorie faellt unter anderem der "I love you"-Virus, der vor kurzem tausende Windows-Computer in der ganzen Welt beschaedigte. Dabei wurden durch ein unbemerkt ausgefuehrtes Visual-Basic-Script (VBS) Millionen Dateien zerstoert. Der "Script Defender" der amerikanische Firma AnalogX soll den Nutzer nach Herstellerangaben warnen, bevor auf seinem Rechner eine VBS-Datei ausgefuehrt wird. Das Programm kann von der Website der Firma heruntergeladen werden. * Anti-Viren-Software schuetzt vor VBS-Viren  --> http://www.analogx.com

WeCare ein Hilfsprojekt von Thailife
Thailand hat sich von der letzten Wirtschaftskrise einigermaßen erholt. Aber der wirtschaftliche Aufschwung Thailands hat auch seine Schattenseite. Verlierer der zunehmenden Globalisierung der Märkte ist vor allem die arme Landbevölkerung. Die bereits vorher bestehenden sozialen Probleme haben sich noch weiter verschärft. Opfer dieser Entwicklung sind Kinder und Jugendliche, die von der Sexindustrie und dubiosen Arbeitgebern schamlos ausgebeutet werden. Diese Entwicklung droht ganze Familienverbände, vor allem bei den Bergvölkern im Norden Thailands, zu zerstören und lassen Kinder und Jugendliche zu Aids-Weisen werden. Hilfe ist für diese Menschen ist dringend notwendig.
Thailife.de hat eine Initiative unter dem Namen WeCare ins Leben gerufen, in dem wirklich gute nichtstaatliche Hilfsorganisationen in Thailand mit ihren Projekten vorgestellt werden. Die Initiative von Thailife.de kann unter der URL: http://www.thailife.de/wecare/index_g.htm nachgelesen werden. 

Thailändisches Stundenhotel
Als ein deutscher Tourist feststellte, dass sein gebuchtes Hotel in Thailand auch als Stundenhotel genutzt wird, verlangte er von seinem Reiseveranstalter eine Minderung. Doch auch vor Gericht hatte er damit keinen Erfolg. Allein die Anwesenheit von Junggesellen mit Thai-Mädchen sei nicht so schlimm, dass es einen Reisemangel darstellt. Natürlich nur, wenn die Touristen durch die stündlichen Rendezvous nicht belästigt werden. Das entschied das Amtsgericht Bad Homburg. AZ: AG Bad Homburg 2 C 2135/95-15

Neue Regeln für Landbesitz und Neuerwerb in Thailand
Eine Möglichkeit, sich Informationen aus erster Hand über die Neuen Regelungen des Landerwerbs und Landbesitzes in Thailand zu verschaffen.
Die Königlich-Thailändische Botschaft hat zusammen mit thailändischen Vereinen und NGOs in Deutschland Herrn Sa-ard Chombun, den stellvertretenden Direktor des Land Departments, Thailand, Herrn Buncherd Kidhen (Direktor der Registrationsabteilung) und Herrn Pittaya Charuenwan (Direktor der Bauabteilung II) zu Vorträgen über "Die Rechte von in Deutschland lebenden Thais, Land in Thailand zu erwerben und zu besitzen" eingeladen. Die Veranstaltungen finden zwischen dem 5. und dem 14. Mai 2000 an verschiedenen Orten Deutschlands statt. Die Orte und Zeiten findet man über die nachfolgenden Links.
 Von der dann erscheinenden Startseite in der betreffenden Sprache entweder oben in der linken Menüleiste "Embassy News" anklicken oder in der kleinen Box auf der rechten Seite mit der Titel "Aktuell" oder "Thailife up to date" den entsprechenden Hinweis anklicken. 
auf deutsch: www.thailife.de/index_g.html
auf englisch: www.thailife.de
auf thai: www.thailife.de/index_t.html
Die oben angegebenen Links können auch als "Bookmarks" dazu dienen, stets auf der Startseite in der gewünschten Sprache zu landen.
(Quelle: Hans-Guenther Pohl, Email Thailandliste)

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