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Beiträge über Alltagsgeschichten von und über Thais in Deutschland vom 3.7.2000 - 31.12.2000

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Drei Freundinnen im Gespräch

Neue Infos zu Visaanträgen

Mönche leben in Bauwagen

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Buddhas Wege durch Asien

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Preiswert nach Thailand
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Die Überraschung

Internetbetrüger

Internetbetrüger in Bangkok verhaftet

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ThaiMail ein kostenloser Emailservice
Mit einen Emailservice ist ThaiMail.org im World Wide Web vertreten. Internetsurfer ohne eigenen Emailaccount oder all jene, die einen weltweiten Zugriff auf ein Emailkonto wünschen, können nun eine kostenlose Emailadresse in der Form name@ThaiMail.org  mit 6 MB Speicherplatz, Adressbuch, Attachments, Auslesen bestehender POP accounts
usw. bei ThaiMail.org erhalten. Unser Tipp - empfehlenswert. (Werner Reichert, 14.10.2000)

THAILAND: Garantiert scharfe Sachen
"Learning by doing" ist das Credo der meisten Kochschulen Thailands. Jeder hat seinen eigenen Wok und einen Moerser, um die teuflischen Currypasten herzustellen, die zwar ausgezeichnet schmecken, beim ersten Mal aber äußerst schweißtreibend wirken. Ihre Finesse erhalten die asiatischen Speisen durch Kräuter, für die wir hier zu Lande oft noch nicht einmal einen Namen haben. Doch wer sich auf das "spicy adventure" einlässt, wird's kaum bereuen...

* Asiatische Scharfmacher

www.leckerbisschen.de

www.sitca.net/

www.rose-garden.com/cooking.htmlDrei Thaifrauen im Gespräch

www.tat.or.th/food/index.htm

Drei Freundinnen im Gespräch

Was haben sich diese drei Frauen wohl zu erzählen?  Mai, Tim und Kaeo (v.l.) nutzen den ersten sonnigen und warmen frühherbstlichen Tag zu einem Plausch im Garten mit einer Handvoll frischen Wallnüssen, die sie in Nachbars Garten gesammelt hatten. 
Foto - Thaifun. www.thaifun.de

Wozu bnötigten arme Pfälzer einen Safe?  (Anecktode vom Lande)
Tim, eine junge Thai, lebt nun seit einigen Jahren in der Pfalz auf dem Land. Fern von ihrer Heimat, hat sie schnell neue Freunde gewonnen. In nur kurzer Zeit hat sie die deutsche Sprache erlernt und spricht ein aktzentfreies Hochdeutsch. Was an sich schon ungewöhnlich ist, da sie keine Sprachschule oder einen Sprachkurs besuchte und alle Freunde und Bekannten sich mit ihr im breiten pfälzischen Dialekt unterhalten hatten.  So kommt es, dass sie hin und wieder einige neue Endeckung- en in ihrer Umgebung macht.
Auf der Arbeit lernt sie Karin kennen, eine Frau um die 60 Jahre. In der Pause erzählt Karin über das karge Leben nach dem Kriegsende in Deutschland. Karin sgte" nochem Krieg, waren mir so arm, dass mir uns noch nit emol hän Säf kafe könne, so arm waren mir domols". Tim überlegte und wunderte sich darüber, wie so arme Leute die kaum was zum Essen hatten, einen Geldschrank benötigten. Nach dem  Karin nach einigen Tagen ihre Erlebnisse kurz nach Kriegsende schilderde, lies ihr die neugierde keine Ruhe. Nun wollte sie es wissen und fragte Karin was sie denn wohl damals mit einem Safe wollte, wenn sie noch nicht mal Geld hatte um soclches darin sicher aufzubewahren. Karin musste herzlich lachen und sagte ihr, dass sie nicht von einem Geldschrank sprach, sondern vielmehr von Seife. Säf bedeutet auf pfälzisch Seife. Nun war Tim wieder um eine Erfahrung reicher und musste selbst herzlich über diesen pfälzischen Ausdruck für Seife lachen.
(Thaifun www.thaifun.de - 20.9.2000)

Moenche leben in Bauwagen
(ar) Wat Pah Analayo und Phra Niphon Dulsook sind Moenche. Buddhistische Moenche. Aus Thailand. In Dortmund verkuenden sie die Lehren Buddhas, dem "Erleuchteten". Als geistige Oberhaeupter des Buddhistischen Vereins NRW. Ein Verein mit 300 Mitgliedern. Wat Pah Analayo und Phra Niphon Dulsook lebten bis vor kurzem in einem Haus in Hombruch. Das Haus war gleichzeitig auch der Tempel der Gemeinde. Doch der Eigentuemer kuendigte den Buddhisten - wegen Eigenbedarfs. Seitdem sind die streng asketisch lebenden Moenche auf der Suche - nach einer neuen Bleibe. Zurzeit wohnen sie in zwei alten Bauwagen an der Semerteichstrasse. Geduldet von einem befreundeten Verein. Essen duerfen sie nur einmal am Tag. Versorgt werden sie von den Gemeindemitgliedern. Spaetestens im Januar muessen die heiligen Maenner die Wagen aber wieder raeumen. Wenig Zeit also, um ein neues Dach ueber dem Kopf zu finden. Die Stadtverwaltung wuerde den Moenchen gerne helfen. Doch das ist nicht so einfach. Es fehlt an einem geeigneten Grundstueck oder Gebaeude. "Fuer einen Tempel gibt es 227 Vorschriften", sagt Johannis Riewert Jappen. Der Buddhist und Vorsitzende des Dortmunder Vereins "Hope" spielt fuer die Moenche, die noch Sprachprobleme haben, den Dolmetscher. Jappens Verein unterstuetzt Fluechtlinge und Notleidende in Nepal und Indien. So darf beispielsweise niemand "ueber Buddha wohnen". Ein Mehrfamilienhaus scheidet damit aus. Die Glaubensgemeinde wuerde gern ein Haus kaufen. Dafuer wurden rund 400 000 DM veranschlagt. Ein Viertel der Summe ist bereits zusammen - grosszuegige Spenden der Mitglieder. Am 22. Oktober trifft sich die Gemeinde im Bert-Brecht-Gymnasium in Kirchlinde, Bockenfelder Strasse 6, zu einer Feier. Beginn ist um 10.30 Uhr. Ansprechpartner ist Johannis Riewert Jappen, 55 34 03. (Hans-Guenther Pohl http://www.thailife.de)

Buddhas Wege durch Asien

Buddhas Wege durch Asien lautet der Titel der 5-teiligen Dokumentarreihe des Bayrischen Rundfunks. Die Erste Folge erschien am 2. September und schilderten die Entstehug des Buddhismus in Indien. Die nächsten vier Folgen werden jeweils Samstags um 20.15 Uhr von Bayern 3 ausgestrahlt. (Ladda Reichert - 4.9.2000)

Neue Regeln für Landbesitz und Neuerwerb in Thailand
Eine Möglichkeit, sich Informationen aus erster Hand über die Neuen Regelungen des Landerwerbs und Landbesitzes in Thailand zu verschaffen.
Die Königlich-Thailändische Botschaft hat zusammen mit thailändischen Vereinen und NGOs in Deutschland Herrn Sa-ard Chombun, den stellvertretenden Direktor des Land Departments, Thailand, Herrn Buncherd Kidhen (Direktor der Registrationsabteilung) und Herrn Pittaya Charuenwan (Direktor der Bauabteilung II) zu Vorträgen über "Die Rechte von in Deutschland lebenden Thais, Land in Thailand zu erwerben und zu besitzen" eingeladen. Die Veranstaltungen finden zwischen dem 5. und dem 14. Mai 2000 an verschiedenen Orten Deutschlands statt. Die Orte und Zeiten findet man über die nachfolgenden Links.
 Von der dann erscheinenden Startseite in der betreffenden Sprache entweder oben in der linken Menüleiste "Embassy News" anklicken oder in der kleinen Box auf der rechten Seite mit der Titel "Aktuell" oder "Thailife up to date" den entsprechenden Hinweis anklicken. 
auf deutsch: www.thailife.de/index_g.html
auf englisch: www.thailife.de
auf thai: www.thailife.de/index_t.html
Die oben angegebenen Links können auch als "Bookmarks" dazu dienen, stets auf der Startseite in der gewünschten Sprache zu landen.
(Quelle: Hans-Guenther Pohl, Email Thailandliste)

Großes Interesse am deutsch-thailändisches Sommerfest in der Pfalz

Regen Besucherandrang verzeichnete der Veranstalter "Haus Santisuk", bei seinem Sommertrefen im südpfälzischen Hochstadt. Der überwiegende Teil der Besucher kamen aus dem gesamten süedwestdeutschen Raum von Säckingen am Bodensee bis Hanau bei Frankfurt. Im Mittelpunkt standen dabei die konsularischen Dienstleistungen der Königlichen Thailändischen Botschaft aus Berlin, die von mehr als Hundert Personen in Anspruch genommen wurden. Damit hatten selbst die Veranstalter nicht gerechnet. Die meisten Fragen gab es im Zusammenhang des Personenstandsrecht, das neue Landerwerbsrecht in Thailand und sozialen Angelegenheiten. Nach Auskunft der thailändischen Botschaft, leben zur Zeit ca. 30.000 thailändische Frauen in Deutschland, die mit einem Deutschen verheiratet sind. Natürlich kam dabei das Essen nicht zu kurz. Thailändische Speisen aus allen Regionen Thailands waren im Angebot und so mancher Besucher, der nur mal kurz hereinschauen wollte, warvon der Fülle des Angebots angetan. Daneben gab es Informationen über die kulturellen Lebensgewohnheiten der thailändischen Bevölkerung. Bei einem Basar konnte thailändisches Kunsthandwerk und Souveniersgegenstände erworben werden. Der Höehpunkt der Veranstaltung war die Tombela, dessen Erlös der sozialen Arbeit des Vereins zugute kommt.
Der Verein "Haus Santisuk" ist eine Iniative von Christen aus verschiedenen evangelischen Landes- und Freikirchen. Er bietet beraterische und praktische Hilfe in den vielfältigen Fragen und Problemen in Deutschland lebenden Frauen aus Südostasien und ihren Familien an.
(Ladda Reichert - 7.8.2000)

Deutscher wegen Internetbetrug in Bankok verhaftet

Die thailändische Polizei hat den in Bangkok lebenden 50-jährigen Deutschen Rüdiger Reischert, wegen e-commerce- Betrug festgenommen. Ihm wird zur Last gelegt, mit Offerten im Internet, heiratswillige Ausländer betrogen zu haben (siehe Artikel Internetbetrüger). Die Polizei ist ihm auf die Spur gekommen, nach dem ein Amerikaner, der auf die Offerte einer Thailänderin mit dem Namen Thaee Maiyuran hereingefallen war, Anzeige bei der Central Investigation Bureau's erstattete.
Reischert hat die ihm zur Last gelegten Betrugsvorwürfe bestritten. Er habe eingeräumt, dass das Ganze nur ein "Spaß" gewesen wäre. Die thailändische Polizeibehörden arbeiten mit dem Ausenministerium zusammen, um weitere Geschädigte ausfindig zu machen.

Betroffene sollten sich an die Staatsanwaltschaft oder an eine Polizeidienststelle in ihrer Nähe oder sich an die Royal Thai Police unter http://www.police.go.th wenden.
(Werner Reichert - 27.07.200)

Erstattung thailändischer Mehrwertsteuer

Ausländische Touristen können von der thailändischen Mehrwertsteuer befreit werden wenn sie ihre waren in mit "VAT Refund for Tourist" gekennzeichneten Geschäften gekauft haben. Bei der Antragstellung darf das Kaufdatum nicht länger als 60 Tage vor der Ausreise aus Thailand liegen. Schusswafen, Munition und unbearbeitete Edelsteine sind von der Mehrwertsteuerbe- freiung ausgenommen.
(Ladda Reichert - 27.05.2000)

Krisda Duangphung aus Fulda ist Mister Deutschland

Trier (dpa) - Der Student Krisda Duangphung aus Fulda ist neuer Mister Deutschland. Der 21-jaehrige Mister Arabella Pro7 setzte sich bei der Wahl am Dienstagabend in Trier gegen 17 Konkurrenten durch. Zum zweitschönsten deutschen Mann kürte die Jury Mister Nordrhein-Westfalen, den 25-jaehrigen Markus Esser aus Köln. Mister Ostdeutschland Guido Kreisel (20) aus Heidenau bei Dresden wurde Dritter. Veranstaltet hatte die Wahl die Miss Germany Organisation (MGO) aus Bergheim bei Köln. Um sich von anderen Schönheitswettbewerben abzugrenzen, vergab die MGO zum ersten Mal den Titel Mister Deutschland statt Mister Germany.Duangphong, dessen Familie aus Thailand stammt, hatte mit dem Sieg nicht gerechnet: "Ich habe nicht gedacht, dass ich dem deutschen Schönheitsideal entspreche», meinte er. Der 21-Jaehrige will sich per Fernstudium zum Sportlehrer und Fitnessmanager weiterbilden. Im Oktober wird er Deutschland bei der Wahl zum Mister International im indischen Bombay vertreten. Trotz seines Sieges gibt er sich bescheiden: «Es gibt mit Sicherheit noch schönere Männer, aber die haben wahrscheinlich nicht mitgemacht.

Preiswert nach Thailand telefonieren.
(Werner Reichert - 12.1.2000)

Im Freundeskreis Südostasien wird derzeit heftig diskutiert welcher Telefonanbieter, neudeutsch auch Provider genannt, bietet den günstigen Tarif für ein 15- bis 30-miütiges Telefongespräch anbietet. Fast undurchschaubar erscheint der Tarifdschungel und wer den Überblick bewahren will kauft sich eine automatische Wähleinrichtung in dem aale Tarife gespeichert sind oder greift zu einer Zeitschrift, wie zum Beispiel "Die Computerbild", und sucht sich den günstigsten Anbieter heraus. Auch auf der der Internetseite www.billiger-telefonieren.de wird man fündig.

Die günstigsten Anbieter sind zur Zeit  First Telecom 01039, 01051-Telecom  01051, Interoute Telecom Deutschland 01066, Acor  01070 und die 3U Telekommunikation 01078, wobei sich Acor  01070 als einziger für die direkte durchwahl als zuverlässig herausstellte. Die Anbieter unter den Nummern 01039 und 01051 haben sich als problematisch herausgestellt, da bei der direkten Durchwahl oft der falsche Gesprächspartner am anderen Ende der Leitung angewählt wurde.

Die Überraschung
(von Werner Reichert - Juli 1999)

Eigentlich wollten ich mit meiner Familie den schönen Sommertag am Abend mit einer Flasche roten Krimsekt ausklingen lassen, die wir von Freunden im letzten Winter geschenkt bekamen.
Mönche aus dem Wat Pahuayphra in Nakhon Si Thammarat zu BesuchLadda und ihre Schwester Saychol schwelgten schon in kulinarischen Genüssen des kommenden Tages. Schließlich ist das wichtigste bei den Thais, "essen, trinken und viel Spaß haben". Dieser Philosophie folgend wurden Pläne geschmiedet was am nächsten Tag wohl gekocht werden kann. Kaum dass wir uns es in unserem Garten gemütlich gemacht hatten, kündigte sich überraschend Besuch in Form von drei buddhistischen Mönchen in Begleitung ihrer Gastfamilie an. Helmut ein Freund unserer Familie und seine thailändische Frau Lui hatten bei ihren letzten Thailandurlaub, den Abt und Mönche aus dem Wat Pahuayphra in Nakhon Si Thammarat nach Deutschland eingeladen. Und nun standen sie in ihren gelben Roben in unserem Garten. Mit einem würdigen Wai und dem "Sawadee" Willkommensgruß baten wir unsere Gäste an den Tisch. Die weiblichen Thais, die an diesen Abend in der Mehrheit waren, setzten sich mit etwas Abstand auf den Boden. Dies ist ein Ausdruck der Thais ihre Mönchen tiefen Respekt entgegenzubringen. Unsere Nachbarn, die der außergewöhnliche Besuch nicht entgangen ist, gesellten sich zu uns. Obwohl unsere Nachbarn doch etwas verunsichert waren im Umgang mit buddhistischen Geistlichen, hatte Ladda  wie immer alles im Griff. Nachdem sie die wichtigsten üblichen thailändischen Umgangsregeln vermittelte wurde die Stimmung viel lockerer. Den Sektgenuss konnten wir an diesen Abend vergessen, da buddhistische Mönche schließlich keinen Alkohol trinken. So wurden alle nichtalkoholische Getränke herbeigeschleppt. Unsere Gäste aus Thailand hatten viel aus ihrem Heimatland zu erzählen wobei "SANUK" (thailändisch Spaß) nicht zu kurz kommen musste. Der Abt überreichte zur Erinnerung für diesen schönen Abend allen Anwesenden einen kleinen buddhistischen Glücksbringer, wobei er tunlichst darauf bedacht war, eine Berührung der weiblichen Gäste zu vermeiden. Schließlich dürfen nach dem buddhistischen Glauben,  Frauen und Mädchen einen buddhistischen Mönch nicht berühren. So war die Überreichungsprozedur etwas umständlich aber immerhin für alle Anwesenden doch sehr lustig. Mein nachbar und guter Freund Hans Peter ließ es sich nicht nehmen, dem Abt ein kleines Erinnerungsgeschenk in Form eines Tellers mit der Westheimer Kirche zu überreichen. So dürfte das Abbild der Westheimer Kirche im Wat Pahuayphra im Süden Thailands einen Ehrenplatz finden. So zog sich der Abend hin und nach einem Gruppenfoto war es wieder Zeit für unsere thailändischen Gästen abschied zu nehmen mit dem Versprechen, wenn wir nach Thailand kommen, die Mönche im Wat Pahuayphra zu besuchen. Dies war wieder mal ein Tag, der nicht so schnell vergessen wird und vor allem für unsere Nachbarn einen bleibenden Eindruck hinterließ.

Betrüger im Internet treiben wieder ihr Unwesen
(von Werner Reichert )

Karl M. (Name von der Redaktion geändert) durchstreifte das Internet und stieß auf eine interrasante Kotaktanzeige einer Thailänderin. Karl M. war von den Fotos angetan und schrieb der Frau unter der Email-Adresse "thaee@thai.com " die der Kontaktadresse beigefügt war. Er erhielt auch umgehend Antwort und einige Emails wurden daraufhin ausgetauscht. Karl M. war glücklich, glaubte er doch, dass ihm die Offerte aus Thailand eine neue Partnerschaft eröffnete. So kam er der Bitte der Angebetenen nach, Geld für ein Flugticket, Visagebühren und Reisegeld an die Reiseagentur "Thai German Consul 142 Silom Street, Bangkok 10500, Thailand) per Telex über die Thai Farmers Bank in Thailand zu überweisen. Um sichergehen zu wollen, dass alles seine Richtigkeit hat, telefonierte mit der Reiseagentur in Thailand. Ein Herr Rich, meldete sich am anderen Ende der Leitung und versicherte Karl M, dass absolut nichts schief gehen kann, wenn er das Geld an die thailändische Bank anweise.
Für Karl M erschien Herr Rich seriös und folgte seinen Ratschlag und überwies die Summe von 1.320 DM auf das Konto der Thai Farmers Bank.
Als Karl M. nach über drei Wochen nichts mehr hörte, wurde er misstrauisch und schrieb unter anderem Namen eine Email an die gleiche Adresse und siehe da, er erhielt prompt eine Email von der gleichen Dame mit der gleichen Offerte. Erst jetzt wurde Karl M. bewusst, dass er Opfer eines Internetbetrügers wurde.

Karl M ist nicht das erste Opfer von Betrügern die das Internet dazu benutzen, heiratswilligen Menschen das Geld aus der Tasche zu ziehen. Bereits vor Wochen gab es schon Warnhinweise in den unterschiedlichen Medien vor den Internetbetrügern. Für Karl M. kam die Warnung zu spät. Nachdem er sich  sich ratsuchend an uns wendete, konnten wir ihm nur raten, umgehend eine Anzeige bei der für ihn zuständigen Staatsanwaltschaft zu erstatten. Nun ermittelt die Staatsanwaltschaft in dieser Angelegenheit. Die Aussichten für Karl M, sein Geld zurück zu bekommen sind äußerst gering.

Wohl wissend, dass die meisten Geschädigten aus Angst, sich lächerlich zu machen, keine Anzeige erstatten, versuchen Trickbetrüger über das Internet weiterhin Menschen auf die gleiche Masche hereinzulegen.

Wir empfehlen allen Geschädigten sich unbedingt an die Staatsanwaltschaft oder der nächstgelegenen Polizeidienststelle wenden und Anzeige zu erstatten. Denn nur so kann den Betrügern das Handwerk gelegt werden.

Deutscher wegen Internetbetrug in Bankok verhaftet
Die thailändische Polizei hat den in Bangkok lebenden 50-jährigen Deutschen Rüdiger Reischert, wegen e-commerce- Betrug festgenommen. Ihm wird zur Last gelegt, mit Offerten im Internet, heiratswillige Ausländer betrogen zu haben (siehe Artikel Internetbetrüger). Die Polizei ist ihm auf die Spur gekommen, nach dem ein Amerikaner, der auf die Offerte einer Thailänderin mit dem Namen Thaee Maiyuran hereingefallen war, Anzeige bei der Central Investigation Bureau's erstattete.
Reischert hat die ihm zur Last gelegten Betrugsvorwürfe bestritten. Er habe eingeräumt, dass das Ganze nur ein "Spaß" gewesen wäre. Die thailändische Polizeibehörden arbeiten mit dem Ausenministerium zusammen, um weitere Geschädigte ausfindig zu machen.
Betroffene sollten sich an die Staatsanwaltschaft oder an eine Polizeidienststelle in ihrer Nähe oder sich an die Royal Thai Police unter http://www.police.go.th wenden. 
(Werner Reichert - 27.07.200)

Visum für Sprachstudium in Deutschland

Für Staatsbürger außerhalb der Europäischen Gemeinschaft, die in der Bundesrepublik Deutschland einen Deutsch-Intensiv-Sprachkurs absolvieren möchten, können für die Dauer des Kurses in einer anerkannten Sprachschule, ein Visum für 12 Monate bei den deutschen Auslandsvertretungen erhalten. Dazu benötigt der/die Antragsteller/in eine Einladung, Sicherheitsabtretungserklärung, eine Krankenversicherung die Gültigkeit für die Bundesrepublik Deutschland hat, ein Rückflugticket entsprechend der Aufenthaltsdauer, Bescheinigung über die Anmeldung bei einer anerkannten Sprachschule und ein eigenes Zimmer im Haus des/der Gastgeber/in. Gastgeber/innen sollten sich vor Antragstellung mit ihrer zuständigen Ausländerbehörde aktuelle Auskünfte über diese Möglichkeiten geben lassen.
Weiter Informationen zu Visumangelgenheiten  auf unserer Seite.

Neue Infos zu Visaanträge
Auf Grund der vielen Anfragen zu Visabestimmungen und Aufenthaltsgenehmigungen für die Einreise in die Bundesrepublik Deutschland, haben wir mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts eine Übersicht über die wichtigsten Regelungen zusammengestellt. Weitergehende Informationen über dieses Thema werden in den nächsten Tagen folgen.
Infos: http://www.werner-reichert.de/thailand/visa-brd.htm
(Werner Reichert - 3.7.2000)

 

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