Kultur & Kunst

Khon Kaen
Nordost-Thailand

National Museum - Khon Kaen(13666 Byte)

Budda Statue

Budda Statue

Einer der schönsten Dvravati Steinsema im Nationalmuseum in Khon Kaen

Statue des vierarmigen Narayana Gott

Budda Statue

Buddafigur aus Bronze

Khon Kaen National Museum

Das Gebiet um den Upper Chee Fluß hat eine lange Entwicklungsgeschichte seit der prähistorischen Periode, die besonders durch eine beträchtliche Anzahl von Hinweisen im Bhuvieng Gebiet gekennzeichnet ist, der Khon Kaen Provinz, welche die Spuren von frühen Ansiedlungen in dieser Region aufzeigen.
In den frühen Perioden der Geschichte dieser Region existierten dort Hinweise auf dauerhaft fortlaufende Ansiedlungen. In Gebieten um die Chaiyaphum Provinz, Khon Kaen Provinz bis zur Kalasin Provinz war alles Buddhistisches Terriotorium.

Folglich wurden religiöse Schreine und Buddha Statuen dieser Kulturen errichtet, bekannt als Dvaravati so wie der Sema Stein (merlon), stupa chedi liegende Statuen des Gott Buddha, etc. Einige Spuren des kulturellen Khmer Einflusses zwischen dem 17. – 18. Jahrhundert vor Chr. sind noch erhalten.

Man kann möglicherweise behaupten, das das Upper Chee River Territorium eng mit der Tiefebene des Chao Phyraya Flusses in der zentralen Region in Zusammenhang steht. Dieser Staat war relativ frei von politischen Einflüssen durch große Staaten.

Nach dem 13. Jahrhundert nach Chr. war eine wirtschaftliche und politische Bewegung in der ganzen Region durch Abwanderungen von früheren Einwohnern festzustellen. Später zogen die Menschen nach und nach vom Ostufer des Mae Khong Flusses in diese Region.

Diese Neuankömmlinge begannen, die Siedlungen ehemaliger Einwohner zu übernehmen und vermehrten sich rasch in der Späten Ayutthaya Periode.

Schließlich wurden zu Beginn der Rattanakosin Periode unzählige Dörfer errichtet und Städte der neuen Generation erblühten als Folge der wirtschaftlichen und politischen Ausbreitung der Isan Region.

Besondere Merkmale der Artefakten aus dieser Region sind die Semas aus Stein, die weit verbreitet waren (bis Vientiane). Diese Steinsemas entwickelten sich aus der Erect Stone Kultur, einer Gemeindschaft vor der Übernahme des Buddhismus. Nach der Übernahme des Buddhismus, meißelten sie Geschichten des Buddhismus auf die Steine, um den Buddhismus zu verbreiten und gleichzeitig die Menschen zu belehren.

Museumsgeschichte

Die Abteilung der Schönen Künste öffnete 1972 im Khon Kaen National Museum, um die Geschichte dieser Region nach der oben erwähnten Entwicklungen und der besonderen Merkmale darzustellen.

Die Ausstellung

Eine Abteilung im Erdgeschoß ist der Ausstellung der prähistorischen Artefakten, die im Nordosten gefunden wurden, gewidmet. Eine andere Abteilung beinhaltet die Steinsemas, auf denen die Geschichte des Gottes Buddha gemeißelt ist sowie die Skulpturen aus Stuck der Dvaravati Kunst, die man bei den Ausgrabungen der Stadt Fahdadsoongyang, einer alten Stadt der Dvaravati Kunst in der Kalasin Provinz, gefunden hat.

Der schönste der Dvravati Steinsema ist ein leicht hervortretender gehauener Semastein, der die Reise des Gottes Buddha in die Stadt Kabilabhasadu zeigt, ein genaueres und perfekteres Sema als die anderen Arbeiten. Die Einmeißelung stellt die Szene der Prinzessin Bhimbha dar, die als Gestik dem Gott Buddha Respekt entgegenbringt, indem sie mit ihrem Haar über seine Fussele streicht.

Dvaravati ist in der zentralen Region des Chao Phraya Flusses verbreitet; es half den Buddhismus und die künstlerischen Einflüsse in andere Regionen zu verbreiten. Daher erscheinen vielzählige Merkmale der lokalen Dvaravati Kunst im Nordosten.

Die obere Etage im Gebäude des National Museum ist in 2 Abteilungen aufgeteilt: in der ersten sind alte Artefakten, Dvaravati, Srivichaya und Lopburi Artifakten, die bei Ausgrabungen im Nordosten gefunden wurden, ausgestellt. Eine Auswahl an alten Artefakten, die vom National Museum Bangkok hergebracht wurden, werden in einer anderen Abteilung ausgestellt.

Diese beinhalten auch Bronzestatuen des Gottes Buddha, Stuckformen und aus dem Tonofen gebrannte Amulette des Gottes Buddha des Dvaravati Kunststils, die bei den Ausgrabungen von der Stadt Fahdadsoongyang, aus der Kalasin Provinz gefunden wurden. Silberplatten mit Ornamenten, Abbilder des Gottes Buddha, Phra Bhotiats (Heilige), menschliche Abbilder und Malereien in Ton, die bei Ausgrabungen in der Stadt Kantaravisai im Kantaravichai im Gebiet in der Mahasarakham Provinz, einer anderen alten Stadt der Dvaravati Kultur, gefunden wurden.

Phra Bhothisatva Avalokitesavara und gebrannte Tonformen der Phra Bhothisatva Patamapani wurden bei den Ausgrabungen der Stadt Fahdadsoongyang entdeckt und zeigten den Durchbruch der Srivichaya Kunst, welche sich in Süd-Thailand in der nordöstlichen Region ausbreitete.

Wichtige alte Lopburi Artefakten, die im Khon Kaen National Museum ausgestellt sind, sind diejenigen, welche bei Ausgrabungen und Restaurationen alter Ruinen der Stadt Nakhon Champasri, im Nadoon Gebiet in der Mahasarakham Provinz, gefunden wurden. Dabei handelt es sich um die restaurierte Stätte des Lopburi Schrein aus dem 12. – 13. Jahrhundert n. Chr.

Eine Statue des Shiva Gott aus Sandstein wurde im Kunoi Gebiet, in der Stadt Nakhon Champasri, entdeckt.

Eine Statue des vierarmigen Narayana Gott wurde während der Ausgrabungen und Restaurationen der alten Ruinen der Stadt Nakhom Champasri entdeckt. Gefunden wurde nur der Körper der Statue, nicht der Kopf.

Eine Sandsteinstatue des Phra Bhothisatva der Lopburi Kunst wurde in Kusantaratana, in der Stadt Nakhon Champasri entdeckt.

Ein gemeißelter Stein zeigt den Indra Gott auf dem Rücken des Erawan Elefanten, der bei den Ruinen von Kusuantaeng gefunden wurde, ein Beispiel ausgezeichneter Handwerkskunst in Steinbearbeitung, welches Teil der künstlerischen Steinschloß Architektur in der Khmer Kunst ist.

Alte Artefakten der Lopburi Kunst wurden bei Ausgrabungen und Restaurationen des Nang Khas Place, der Stadt Nakhon Champasri, in der Mahasarakham Provinz gefunden, z. B.: Statuen von Götter-Häuptern, Händen, Eingravierungen in Stein und braun gefärbtes emailliertes Steingut.

Auf der anderen Seite der oberen Etage des Khon Kaen National Museumsgebäudes sind verschiedene Arten von alten Artefakten von der Chieng Saen bis insbesondere zur Ratanakosin ausgestellt.

Eine Vitrine mit Chieng Saen Gott Buddha Statuen beinhaltet einige interessante Gott Buddha Statuen der Lan Xang Kunst. Die Handwerkskunst des Chieng Saen wie es von den Archäologen klassifiziert wird, bezieht sich auf die nördliche Lanna Kunst, deren Einfluß bis zum Königreich von Lan Xang in Laos verbreitet wurde. Derzeit kann man die Handwerkskunst Lan Xang auch im Nordosten von Thailand finden, von der Teile im Khon Kaen National Museum zu sehen sind.

Neu hinzugekommen im Nationalmuseum ist eine Ausstellung über das kulturelle, dörfliche Leben in der Isan-Region rekonstruktiert.

Service

Das Museum bietet Lehrveranstaltungen wie Führungen, zeitweilige Ausstellungen, die Bereitstellung von Lehrmaterial sowie eine Bücherei an. (Voranmeldung notwendig).

Im Museum Shop werden Souvenirs und Kunst-, Archaeologie- und Geschichtsbuecher verkauft.

Außerdem gibt es einen Laden, in dem kleine Speisen und Erfrischungsgetränke angeboten werden

Bürozeiten:

9.00 – 12.00 Uhr und 13.00 – 16.00 Uhr

Geschlossen: montags, dienstags und an kirchlichen Feiertagen.

Eintritt 10 Bath pro Person.


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Last modified: 17.02.2001