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Thai Buddha (6747 Byte)Bevor die Thai-Stämme aus ihrem ursprünglichen Siedlungsgebiet in Südchina (in der Gegend des heutigen Yünnan) durch eine von den Mongolen ausgelöste Völkerwanderung, in die Menam Ebene zogen, war die Region in Zentral- und Nordthailand von Mon-, Khmer-, burmesischen- und indonesischen Völkern besiedelt. Mitte des 1. Jahrtausend vor Chr. war das Gebiet in Zentralthailand (Dvaravati-Reich) von den Mon, kulturell geprägt.

Im 1. Jahrhundert nach Chr. machten sich indische Einflüsse bei den künstlerischen Arbeiten der Mon, die mit den Khmer stammesverwandt sind, bemerkbar und beeinflussten ihre künstlerischen Arbeiten.

In der zweiten Hälfte des 1. Jahrhunderts nach Chr. wurde die Region des heutigen Thailand von zwei unterschiedlichen Kulturzentren geprägt. seit etwa 500 nach Chr. bestand in Zentralthailand das von den Mon errichtete buddhistische Königreich Dvaravati (um die Hauptstadt Lop Buri), in dessen Umkreis sich der Buddhismus verbreitete, während (seit dem 9. Jahrhundert) die politische Vormachtstellung und der kulturelle Einfluss des Khmerreiches von Angkor (im heutigen Kambodscha) Elemente des Hinduismus in das Land brachte.

Vom 9. bis13. Jahrhundert verbreitete sich die Kultur der Mon auch in Nordthailand, im Haripunjaya-Reich. In Nordthailand siedelten zu dieser Zeit bereits Stämme der Thais, die sich unter dem Einfluss des Monreiches von Haripunjaya, in der Gegend um der Stadt Lamphun vom 11. bis 12. Jahrhundert mit den Mon vermischten. Im Jahr 1235, nach der Eroberung des Königreiches Nanchao durch die Mongolen, begann eine verstärkte Abwanderung der Thaistämme in den Süden, wobei sie sich in den neuen Siedlungsgebieten mit den dort lebenden Mon, Khmer und Burmesen vermischten.
Während des 11- bis 13. Jahrhundert gelangte die Menam Ebene unter die Herrschaft der Khmer die Lop Buri zur Hauptstadt ihrer neuen Provinz und zum Mittelpunkt ihrer Kunst und Kultur machten.

Nachdem allmählich der Herrschaftsbereich der Khmer im 13. Jahrhundert bröckelte, übernahmen Mitte des 13. Jahrhunderts die Thais, die Macht im Norden des heutigen Thailands. Im Jahr 1235 schlossen sich einige von Thais beherrschten Fürstentümer im Norden zusammen. Sie nahmen den dort ansässigen Mon Haripunjai (Lamphun), und den Khmer Sukhothai ab. Das erste Königreich der Thais wurde1238 gegründet, nachdem zwei Thai-Prinzen Khun Pa Muang und Khun Bang Klang, die bei den Khmer im Dienst standen, erfolgreich eine Rebellion gegen die Herrschaft der Khmers führten. Als sie eine Armee des Khmer-Generals Khan Lampong geschlagen hatten, erklärten sie Sukhothai zu einem unabhängigen Staat. Prinz Khun Bang Klang wurde zum König gekrönt und erhielt den Titel Sri Inthrathit. Das 13. bis 15. Jahrhundert  war durch die Kunst der Sukhothai-Epoche geprägt, die unter Einbeziehung von Stielelementen unter anderem der Khmer, Mon und aus Sri-Lanka eine eigenständige buddhistische Kunst-Richtung entwickelte.Khmer-Skulptur (6588 Byte)

Im 14. Jahrhundert folgte die Ayutthaya-Epoche. Die Kunst im großen Ayutthya-Reich, die bis in das 18. Jahrhundert hineinreichte, vereinte in sich in feiner Ausprägung frühere Stielformen. Die vom 16. Jahrhundert an spürbare Tendenz zur Stilisierung und ornamentalen Überladenheit der Skulpturen(Buddha im Königsschmuck) leitete den Niedergang der Ayutthaya-Kunst ein.

Ein weiterer bedeutender Teil der thailändischen Geschichte und Kultur sind die über 7000 Jahre alte Kampftechniken die teilweise in vielen der heutigen Kampfsportarten der Selbstverteidigungskunst eingeflossen sind. Auch der typische Thai-Boxkampf und der Schwertkampf haben ihren Ursprung aus jener Zeit.  www.pahuyuth/inhalt/ges01.htm

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Last modified: 16.02.2001