Brandkopf 1568m, Seekarkreuz 1601m

(Tegernseer Berge)

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Datum: 09. Jul. 2005 Wochentag: Samstag
Höhenunterschied (m): ca. 1100m

 
Spitzkamp, Brandkopf und Hirschberg

Charakteristik: mittelschwere MTB-Tour mit leichtem Wanderpart auf zwei grasige Buckel; Bike: schöne Wege, überwiegend durch Wald; zum Hirschtal- bzw. Rauhalmsattel relativ steil; zwischendurch meist mäßige Steigung: Hike: einfache und kurze Steige über Almwiesen
Wetter: Sonne und Wolken im Wechsel; Temperaturen um 20°C
Gesamtfahr- und -gehzeit: ca. 3½ bis 4 Stunden (2½h Bike; 40min Hike)

Hütten:

keine, [Abstecher zur ganzjährig bewirtschafteten Lenggrieser Hütte (1338m) möglich]

 

 

Start: 8:20 Uhr Ende: 11:40 Uhr
Verlauf Uhrzeit Pausen
Lenggries Ortszentrum (679m) [km 0] 8:20  
Mühlbach (ca. 700m) [km 2,0] 8:30  
Hirschtalsattel (1224m) [km 8,2] 9:20  
kurz vor Buchenau Diensthütte (ca. 1300m) [km 9,8] links ab 9:30   
Rauhalmsattel (ca. 1500m) [km 11,4] [weiter zu Fuß] 9:50  
Gipfel Seekarkreuz (1601m) 10:00 20min
Rauhalmsattel 10:30  
Gipfel Brandkopf (1568m) 10:45  
Rauhalmsattel [weiter per Rad] 10:50 10min
Hirschtalsattel  [km 14,6] 11:10 10min 
Lenggries [km 22,8] 11:40  

 

Das Seekarkreuz bringt man meist mit der Lenggrieser Hütte in Verbindung, welche sich in dortiger Nähe befindet. Den Brandkopf ist eher unbekannt, obwohl er in direkter Nachbarschaft liegt und in nur wenigen Minuten vom Seekarkreuz zu erreichen ist. Diese Tour verlangt geradezu danach mit dem MTB gefahren zu werden. Mit dem Radel kommt man auf einem schönen Weg fast bis zu beiden Gipfeln.

Ausgangspunkt ist der allseits bekannte Wintersportort Lenggries. Von dort zunächst über Asphalt Richtung Sylvenstein den Ort verlassend, nach 1000m links ab, vorbei an der Hohenburg nach Mühlbach, einem Ortsteil von Lenggries. Nun weiter links ab in leichter Steigung Richtung Osten in das langgezogene Hirschbachtal. Anfangs an Almwiesen vorbei, verschwindet der Weg nach ca. 2km im Wald. Auch hier ist die Steigung zunächst noch gering. Im Wald verengt sich das Tal fast klammartig, wird im oberen Teil aber wieder breiter. Nach etwa 5 Kilometern wird der Weg zunehmend steiler und verliert bis zum Hirschtalsattel bis auf ein paar kurze leichtere Abschnitte kaum an Steilheit. Am Sattel folgt man der Straße in einem Rechtsbogen Richtung Südwesten, wo es zunächst in angenehm leichter Steigung weiter geht. Nach etwa 10km gabelt der Weg links ab und führt die letzen 1600m relativ steil in den Rauhalmsattel zwischen Seekarkreuz und Brandkopf, wo das Radel abgestellt werden muss. Zum Seekarkreuz führt ein schmaler und kurzer Steig durch Wiesengelände. Dies ist beim gegenüberliegenden Brandkopf ebenso, nur das kein Weg vorhanden ist. Vorsicht am Waldrand brechen die Almwiesen steil ab! Der Blick vom Seekarkreuz ist frei und weitreichend. Besonders schön zeigen sich Benediktenwand, Roß- und Buchstein sowie das Vorkarwendel. Vom Brandkopf ist die Sicht durch Bäume im Norden leicht eingeschränkt. Als besonders schön von hier sind Spitz- und Auerkamp zu erwähnen.

Der Abstieg erfolgt auf dem Anstiegsweg. Die Talfahrt mit dem Radel ist dann eine wahre Genusstour.

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