Heiliger Baum Sehr alte und große Baume im Umfeld von Tempelanlagen oder solche die
außergewöhn- lich gewachsen sind werden in Thailand als heilige
Naturerscheinung betrachtet. So auch dieser ungewöhnliche Kokosnussbaum der
nach Meinung einer Thailänderin Wunder vollbringen kann. Dieser Glaube hat
weniger mit dem Buddhismus zu tun und ist eher auf eine ursprüngliche
Kultur der Thais aus vorbuddhistischer Zeit zurückzuführen. Obwohl die
Herkunft der Thais bis heute nicht abschließend geklärt ist, sind viele
Bräuche mit denen der alten Überlieferungen aus Zentralchina vergleich-
bar. (Stefan
Webel)
Leute
Der Fall Thaksin erneut vor Gericht Erbstreit mit Folgen für Thailands Regierungschef
Ein pikanter Streit um den Nachlass eines thailändischen
Putschgenerals liefert nicht nur Stoff für die Boulevardpresse,
sondern hat auch Thailands populären, aber nicht unumstrittenen
neuen Ministerpräsidenten Thaksin in Verlegenheit gebracht. Thaksin
war mit dem General eng befreundet. Vor dem Verfassungsgericht
findet eine für Thaksins Schicksal entscheidende Verhandlung statt.
Ein Bericht der Neuen Zuericher Zeitung vom 3.4.2001 mehr
Botschaft
Thais werden in Deutschland in die
"Sklaverei" gelockt
Bauern verhindern Lieferung von Generatoren an Myanmar Ein Transport von 44 Containern, die Ausrüstung für ein Braunkohlekraftwerk in Tachilek, Myanmar, enthalten sollten, ist von
ca. 2000 empörten thailändischen Bauern und später von der Armee an der Grenze gestoppt worden. Das Kraftwerk befindet sich grade mal 4 km jenseits der Grenze bei Mae-Sai. Gründe für den Stop gibt es einige. So befürchten die Einwohner
in der Grenzregion die Umweltvergiftung durch die Schwefeldämpfe des Kraftwerks und
dass in den Containern Ausrüstung für Amphetamin-Fabriken der United Wa State Army sein könnten. Die Bauern
bezweifelten auch, dass der Transport und die Ausfuhr genehmigt sei. Die United Wa State Army, eine der "Rebellengruppen" in Myanmar, wird von dem thailändischen Geheimdienst
und von westlichen Beobachtern für einer der größten Speed- und Heroin-Produzenten im Gebiet gehalten. Auch das Kraftwerk selbst soll zum Teil von der Regierung in Myanmar, aber zum Teil auch von der Myanmar Mayflower Bank Ltd. finanziert sein. Die Mayflower Bank ist im Besitzvon Wei Hsea Kang, dem Führer der United Wa State Army.
Nachdem die Bauern mit dem Abfackeln der LKW´s gedroht hatten, mussten
sie nach Bangkok zurückkehren. Dort warten noch 30 weitere auf den Transport nach
Tachilek. (S.
Pagirakey, 22.04.01 - Quelle Bangkok Post)
500
burmesische Arbeiter in Thailand abgeschoben
Nachdem die Textilfabrik New
Product Co in Mae Sot seit Jahren das Wasser vergiftet
hatte und die Nachbarn dagegen protestiert hatten, versprach die
Fabrik am 26. 2. die Sache innerhalb eines Monats zu bereinigen. Als
nichts geschah, wurde die Fabrik gegen Ende März behördlicherseits
geschlossen. Abgeschlossen wurde sie nicht, denn es gab zuerst Gerüchte,
dass eben nachts weitergearbeitet würde. Und am 3.4. machte die
Polizei eine Razzia in der Fabrik und tatsächlich fand sie 500
Burmesische Arbeiter, die dann abgeschoben worden sind Jetzt will
eine Senatskommission aus Bangkok vier Fabriken in der Gegend wegen
Umweltvergehen untersuchen. (21.4.01
- S. Webel; Quelle: Bangkok Post)
2 Touristinnen wurden bei Brand in einem Restaurant getötet Zwei ausländische Touristinnen kamen in einem
"Billig-Restaurant" in Bangkok bei einem Brand ums Leben.
Fünf Touristen die verletzt dem Feuer, dass im achten Stock des Gebäudes
ausbrach, entkommen konnten, kamen aus England, Afrika und den
Philippinen. Die Ursache des Brandes in der New Petchaburi Road in
der Nähe des Baiyoke Tower´s konnte von den Untersuchungsbeamten
noch nicht festgestellt werden. (S.Pagirake,
Bangkok 21.04.01)
Mönch sammelt
tonnenweise Gold für sein Land Ein Mönch in Thailand sammelte für sein Land zwei Tonnen Gold und
eine Geldsumme von 4,5 Millionen Deutsche Mark, die er in einer
Zeremoniemit Prinzessin Chulabhon am Samstag an Ministerpräsident
Thaksin Shinawatra übergeben will.
Thailand 1997 fast seine gesamten Devisenbestände veräußert um
seine stark gefallene Landeswährung zu stützen. (S.
Pagirakey, 20.04.01)
Gefälschte
US-Wertpapiere in Millionenhöhe beschlagnahmt In Bangkok beschlagnahmte die thailändische Polizei gefälschte
Wertpapiere in Höhe von 49,5 Millionen Mark in einer Filiale der
Deutschen Bank und konnte in diesem Zusammenhang vier Personen
festnehmen. Die Polizei wurde durch einen Tipp aufmerksam und
stellten den vier Leuten ein Thailänder, zwei Philippiner, und
einen Singapurer eine Falle. Nach Mitteilung der Behörden, stellte
sich der jüngere Bruder von Ministerpräsident Thaksin als
Lockvogel zur Verfügung, der ein Kaufinteresse vortäuschte. Den
vier Verhafteten drohen bei einer Verurteilung nach thailändischen
Recht eine lebenslange Haft. (W.
Reichert, 20.04.01, Quelle The Nation)
Thais werden in Deutschland in die
"Sklaverei" gelockt - mehr:
Öffentliches Handy Moderne Technik macht's möglich, am Straßenrand in Bangkok sitzt hinter einem Campingtisch ein Thai und bietet sein Handy nicht zum Verkauf an, sondern
vielmer als öffentliches Telefon, vor allem für Inlandsferngespräche. Was auf dem ersten Blick kurios erscheint, stellt sich bei genauerer Betrachtung als clevere Geschäftsidee heraus. Ferngespräche innerhalb Thailands sind von öffentlichen Festnetz -Telefone bei weitem teurer als mit dem Handy.
(S.Pagirakey, 19.04.2001)
Thais heiraten am liebsten im August
In Thailand gilt der August als beliebtester Hochzeitsmonat. Nach
dem thailändischen Kalender ist dies der neunte Monat des Jahres -
und die Neun gilt als Glückszahl. Die buddhistische
Hochzeitszeremonie auf dem Land beginnt morgens. Die Dorfbewohner
und eine Musikantengruppe holen den Bräutigam ab und bringen ihm
zum Haus der Brauteltern. Nachdem er dort an einem kleinen Tempel süße
Opfergaben niedergelegt hat, begeben sich alle ins Haus. Mit
Spannung werden die neun Mönche erwartet, die das Brautpaar segnen.
Beide tragen eine Krone aus weißem Garn. Die Mönche wickeln den
Kopfschmuck auf und reichen den Faden von Hand zu Hand weiter. Er
wird um die Beteiligten und das Grundstück gelegt. Dies soll alle
vor bösen Geistern schützen. (Quelle:
Yahoo, 19.04.2001)
Aktienmarkt in Thailand im Aufwind
Auf dem Aktienmarkt in Thailand sind weitere Zuwächse möglich. Der
amerikanische Star-Fondsmanager und Emerging-Markets-Experte Mark
Mobius von Franklin Templeton sieht in den suedostasiatischen
Aktienmärkten nach wie vor ein gewaltiges Wachstumspotenzial. Die Börsen
in Ländern wie Thailand und Indonesien lägen nach seiner Meinung
zur Zeit noch immer 80 Prozent unter ihren Allzeithochs, und das
bringe viele attraktive Anlagemöglichkeiten. Eine schwächer
werdende amerikanische Konjunktur köennte die Region in
Suedostasien allerdings belasten.
(tim, thaifun.de,
19.4.2001)
Deutsch-Thailaendisches
Ehepar wegen Menschenhandel vor Gericht Bericht
Traurige
Bilanz des Songkhranfests
Das traditionelle Neujahrsfest in Thailand ist mit einer
Schreckensbilanz zu Ende gegangen. Das thailändische
Gesundheitsministerium in Bangkok teilte heute die offiziellen
Zahlen mit. Landesweit kamen 709 Personen ums Leben und mehr als
58.000 wurden verletzt. Dies seien die höchstenZahlen die jemals im Zusammenhang eines Neujahrsfest
registriert wurden. Die Meisten Toten und Verletzten sind Opfer von
Verkehrsunfällen und gewalttätige Auseinandersetzungen durch
Alkoholeinfluss. Besonders junge Menschen rasten mit Motorrädern
und Autos betrunken durch die Strassen und verursachten
Karambolagen. Im vergangenen Jahr hatten die Behörden noch 164 Tote
und knapp 1500 Verletzte registriert.
Regierungsvertreter fordern nun eine strengere Reglementierung des
öffentliche Straßenverkehrs und denken dabei an eine Anhebung der
Alters- grenze von 16 auf 18 Jahren für den Erwerb der Führerscheinlizenz
und eine Einführung von verschärften Alkoholkontrollen. (W.Reichert,
18.4.2001)
Forstverwaltung
will "Goldhöhle" aufbohren lassen
Die Forstverwaltung wird die Lijia-Höhle im Khao Laem Nationalpark
südlich von Kanchanaburi aufbohren lassen, in der ein
unermesslicher Goldschatz vermutet wird, den die im 2. Weltkrieg abrückenden
japanischen Besatzungstruppen zurückgelassen haben sollen.
Plodprasop Suraswadi, Abteilungschef der staatlichen Forstverwaltung
hat trotz seines Wiederwillens um den Trubel der Schatzsuche, nun
dem Senator Chaowarin Latthasaksiri, der mit seiner Expeditions-Idee
das Schatzfieber ausgelöst hatte,seine Zusammenarbeit angeboten. Er wolle dadurch die
Sprengung des Höhleneingangs und die nach sich ziehenden Schäden
am Nationalpark und der Höhle verhindern. Mit schweren Gerät
sollen nun die ca. 2000 Tonnen Gestein am Höhleneingang vorsichtig
entfernt werden. Sprengstoff soll dabei nicht zum Einsatz kommen und
die Bohrung soll eingestellt werden, wenn keine Öffnung zu einer Höhle
gefunden wird, sagte Plodprasop. Es sei ihm dabei weniger wichtig ob
er an die Existenz des Schatzes glaubte oder nicht. Es war wichtig,
ein für allemal öffentliche Spekulation um den Schatzaufzuklären. Senator Chaowarin Latthasaksiri lobte die
Zusammenarbeit mit der Forstbehörde und sagte, dass er das in der Höhle
vermutete Gold von ungefähr 2,500 Tonnen und Wertpapiere, die
zusammen über 55 Milliarden US Dollar wird sein sollen, seiner
Majestät dem König überreichen will, damit dieser Fund als Vermögen
des thailändischen Volkes geführt werde. Für Morgen hat er im Königshaus
um eine Audienz bei seiner Majestät ersucht. Wenn
am Mittwoch seine Vermutung durch einen Fund bestätigt würde, hätte
er diese Höhle zu einer populären Touristenattraktion gemacht.,
meinte Chaowarin. (Judamart
Piromjitpong, Kanchanaburi
- 16.04.2001)
484 Tote und 37.603 Verletzte bei Neujahrfeier in Thailand
Bangkok - Die drei Tage andauernde traditionelle Neujahrfeier (Songkhran)
in Thailand forderte nach Mitteilung der National Accident
Monitoring Centre (NAMC) bis zum Sonntagmorgen484 Tote und 37.603 Verletzte. 349 Tode und 19,976 Verletzte
sind auf Verkehrsunfälle zurückzuführen. 17.627 Verletzte und 135
Tote sind gewalttätigen privaten Streitereien zuzurechnen. Drei
Viertel aller in den Krankenhäusern behandelten Patienten seien
betrunken gewesen. Die Neujahrsferien in Thailand begannen am
Donnerstag und enden am Montag. Die thailändische Tourismusbehörde
(TAT) zählte während des verlängerten Wochenendes 1,5 Millionen
Besucher, darunter auch viele ausländische Touristen. Nach
Mitteilung der TAT sei dies ein neuer Rekord in der thailändischen
Geschichte. (W.
Reichert, 15.04.2001)
Bauernprotest in
Thailand endet mit "Erfolg"
Bangkok - Der Marathon-Protest der Bauern vor dem Regierungsgelände
in Bangkok ging mit einem Erfolg zuende. Seit Juli letzten Jahres
demonstrieren die Bauern, organisiert vom Forum der Armen,
vor allem gegen die Auswirkungen verschiedener Dammprojekte, aber
auch gegen genetisch veränderte Pflanzen u.a. In allen wesentlichen
Punkten hat nun die Regierung den Vorschlägen des Forums der Armen
zugestimmt. Unter anderem werden die Fluttore verschiedener Dämme
geöffnet; enteignete Bauern bekommen Land, auch in Nationalparks;
alle Anklagen gegen Teilnehmer von verschiedenen Protesten werden
durch ein Komitee überprüft; keine gentechnische Freilandversuche
mehr uva.
Die zuletzt etwa 1000 Bewohner des Zeltdorfes werden jetzt auf
Kosten der Regierung in ihre Dörfer zurückgebracht. (14.4.01
- Quelle: Bangkok Post)
Songkhran birgt Gesundheitsgefahr Die „anarchistischen Wasserkriege“ über die
Songkhran-Feiertage stellen die thailändischen Behörden ein fast
unlösbares Problem dar. Die Gesundheitsbehörde appelierte an die
Bevölkerung,bei den
Feiern nur Leitungswasser zu verwenden. Der Leiter des Department of
Communicable Disease Control (DCDC) Somsomg Rakpao gab zu verstehen,
dass stehende Gewässer im Freien das Risiko bergen, dass diese
durch Bakterien und durch „Mörder-Amöben“ verunreinigt sein können
und warnte deshalb die Feiernden Schmutzwasser zu verwenden. Auch
sieht er darin die Gefahr einer Infizierung durch die Ruhr. Wegen
der Furcht vor der „Mörderamöbe“, die im Februar für den Tod
von zwei Menschen verantwortlich war, sagte Rakpao„er mache sich weniger Sorgen um Amöben, weil diese
Organismen nur gefährlich werden, wenn das infizierte Wasser fein
versprüht werden“.
Der stellvertretende Gouverneur von Bangkok Praphan Kitisin unterstützt
die Verwendung von Leitungswasser, da dies helfen würde den Kontakt
der Leute mit ansteckenden Bakterien einzuschränken.
In Chiang Mai haben die Behörden schon vor dem Songkhranfest die
Kanäle der Stadt und im Umland auf Amöben und gefährlichen
Wasserkeimen überprüft. Die Wasserüberprüfungen wurden schon
viermal durchgeführt und alle Tests haben ergeben, dass keine Amöben
enthalten waren. (Ladda
Reichert, 13.04.01)
Explosion an
Bord der Boeing 737-400 war Unfall
Bangkok - Die Explosion an Bord der Boeing 737-400, mit der
ThailandsMinisterpräsident
Thaksin Shinawatra fliegen wollte, war nach einem ersten
Ermittlungsbericht der US-Verkehrssicherheitsbehörde (NTSB), kein
Bombenattentat. Die Untersuchung ergab, dass ein explodierender
Treibstofftank das Unglück verursacht hatte, bei dem ein
Besatzungsmitglied getötet und sieben Flughafenmitarbeiter verletzt
wurden.Ministerpräsident
Taksin und 149 andere Fluggäste befanden sich zum Zeitpunkt der
Explosion noch nicht in dem Flugzeug.Nach Angaben der NTBS wurden entgegen den Behauptungen der
thailändischen Ermittler ,konnten keine Spuren von
Plastiksprengstoff festgestellt werden. Die thailändischen Behörden
räumten ein, dass die ersten Ermittlungsergebnisse, dass es sich
bei den Spuren um Plastiksprengstoff gehandelt haben sollte, auf ein
Fehler des Labors zurückzuführen sei. Laut Bericht der NTSB
explodierte zunächst der Treibstofftank in der Mitte des Flugzeugs
und kurz darauf der Tank auf der rechten Seite. Die US Verkehrsbehörde
vermutet, dass eine in der Nähe des Treibstofftanks befindliche
Klimaanlage während des Betriebs starke Hitze erzeugte und die
Katastrophe auslöste.
Ministerpräsident Taksin sagte, dass er das vorläufige
Untersuchungsergebnis der NTSB akzeptiere, aberdie Untersuchungen der thailändischen Ermittler weiterführen
lassen werde, bis die US Behörde ihre Untersuchung abgeschlossen
habe. Ein Ergebnis der NTSB wird allerdings wird voraussichtlich
erst in einem Jahr vorliegen.
(Werner Reichert,
12.4.01, The Nation u. Bangkok Post)
Thailand sieht Ausweise für Transsexuelle vor
In Thailand sollen zukünftig Transvestiten
und Transsexuelle einen speziellen Ausweis mit zwei Bildern mit sich
führen. Eines der Fotos soll die Person so zeigen, wie sie jetzt
aussieht, das andere vor ihrer äußerlichen Veränderung oder
Geschlechtsumwandlung. Dies kündigte das thailändische Außenministerium
an. (Werner
Reichert, 12.04.2001)
Explosionsserie
auf Militärflugplatz in Bangkok
Eine Serie von Explosionen haben am vergangenen Mittwoch den Militärflugplatz
in der thailändischen Hauptstadt erschüttert. Die Katastrophe
ereignete sich in einem Zentrum zur Entwicklung von Waffen auf dem
Luftwaffenstützpunkt, der sich in unmittelbarer Nähe des
internationalen Flughafen Don Muang befindet. Ein mit Munition und
Sprengstoffvoll
gepacktesGebäude
wurde völlig zerstört. Wie ein Sprecher der thailändischen
Luftwaffe mitteilte, geht man davon aus, dass auf Grund der seit
Tagen sehr hohen Tagestemperaturen die Klimaanlage nicht mehr
wirksam genug war und es zur Überhitzung des gelagerten
Sprengstoffs kam und dadurch die Explosion ausgelöst wurde. An den
tagen zuvor wurden Spitzentemperaturen von 40 Grad Celsius gemessen.
Weil zum Zeitpunkt der Explosion sich niemand in der Nähe des Gebäudes
aufhielt, gab es zum Glück auch keine Verletzte. Nach Aussage von
Luftwaffen-Marschall Jirasak Phuvanartnurak wurden dabei Munition
und Sprengstoff im Wert von 75 Millionen DM zerstört.
(Werner Reichert
- 11.04.2001, Quelle Tha Nation, Bangkok Post)
Thailand will
900.000 Tonnen Interventions-Reis verkaufen
Bangkok (sp) – Thailand will 900.000 Tonnen Reis aus sogenannten
Interventionsbeständen exportieren. Die thailändische Regierung
hatte diese Menge im Rahmen der Preisstabilisierungdes Marktes angekauft. Das Außenhandelsministerium hofft, Käufer
in Indonesien, Iran und Nordkorea zu finden. Mögliche Reiskäufe
sollen Mitte April mit der indonesischen Logistikagentur Bulog
besprochen werden. Thailand geht davon aus, dass in Indonesien
200.000 Tonnen abgesetzt werden könnten, wenn die indonesische
Regierung den tatsächlichen Bedarf im Mai definitiv beziffern kann.
Thailand steht auch mit Nordkorea in Verhandlung, allerdings könnten
für dieses Land besondere Konditionen zum Tragen kommen, da
Nordkorea der thailändischen Regierung aus früheren
Reislieferungen noch Geld schuldet. Der thailändische
Premierminister Thaksin Shinawatra hatte bereits vorher mitgeteilt,
dass Thailand neue Märkte für den Absatz von Reis finden müsse.
Deshalb werde in Betracht gezogen, dass Länder, die nicht mit
US-Dollar bezahlen können, dies auch in ihrer eigenen Währung tun
dürften. Dafür sollen spezielle Devisenkonten in den jeweiligen Ländern
eingerichtet werden. Thailand hat damit Länder wie Russland und
Nordkorea im Auge. Derzeit lagern in Thailand jeweils eine Millionen
Tonnen zu Reismehl verarbeiteten Reis in Interventionslagern. Das südostasiatische
Land ist der weltweit größte Reisexporteur vor den USA. Im
Vergangenen Jahr exportierte Thailand 6,7 Millionen Tonnen Reis.
(S.
Pagirakey, 11.04.2001)
Bildröhren aus Thailand – ein neuer Trend in Japan
Japanische Elektronik-Hersteller überrennen sich bei der Auslagerung der Bildröhren-Herstellung nach Thailand. hat bereits seine gesamte Fertigung von Bildröhren nach Thailand verlegt, und ziehen nach. Ab Juni stellt Sony in Thailand pro Monat 150.000 Bildröhren für Computer-Monitore her das ist das erste Mal, dass Sony die Bildröhren-Herstellung auslagert. Dafür wird die Produktion Japan reduziert. Toshiba lässt, ebenfalls ab Juni, 180.000 Bildröhren pro Monat fertigen, die Produktion wird aus den USA abgezogen.
(9.4.2001 - yahoo.de)
Siebenjähriger bei Bombenanschlag in Thailand gtötet
Bei einer Bombenexplosion auf dem Bahnhof in Hat Yai wurde ein
fünfjähriger Junge getötet und 38 weitere Personen verletzt. Der Sprengsatz detonierte am gestrigen Samstag an einem Bahnsteig, der zu diesem Zeitpunkt völlig überfüllt war. Bei einer weiteren Bombenexplosion vor einem Hotel in der Stadt Betong in der Provinz Yala wurden fünf weitere Menschen verletzt. Zu den Bombenanschlägen gab es bis heute keine Bekenner.
Ministerpräsident Thaksin Shinawatra machte Terroristen für die Attentate verantwortlich und sagte " Sie wollen ihre Macht zeigen, um mehr Geld von ihren Opfern zu erpressen". Der thailändische Ministerpräsident wird heute den Unglücksort Hat Yai in der Provinz Songkhala aufsuchen und sich ein Bild über die Geschehnisse vor Ort zu machen. Der stellvertretende Polizeichef Weerayuth Sithimalik sagte "Separatisten legten immer vor einem Feiertag Bomben, um ihren Anhängern ihre Stärke zu beweisen". Am nächsten Wochenende feiern die thailändischen Buddhisten ihr traditionelles Neujahrsfest,
Songkhran. (S.
Pagirake, Phon - 8.04.2001)
Polizei startet Sicherheitskampagne im Norden Thailands
Chiang Rai - Polizei begann am Wochenende ihre Sicherheitskampagne in Chiang Rai, Mae Sai
sowie in den Chiang Saen-Bezirke und durchsuchte in der nächtlichen Morgenstunde Vergnügungseinrichtungen
nach minderjährige Kunden und Drogenkonsumenten. Bei Verdacht auf Drogenkonsum wurden Harnproben genommen. Dabei wurden auch gegen einige Nacht-Bar-Betreiber
Strafanzeige erstattet, da sie die Sperrstunde von 2.00 Uhr überschritten hatten. Ziel
der Aktion sei, dass Jugendliche unter 18 Jahre aus den Pups und Nachtbars ferngehalten werden.
Polizei Maj-Gen Somkid Boonthanom sagte "dass die Überprüfungen zeigten, dass die meisten Kunden die sich in den Kneipen aufhielten, 18 Jahre oder älter waren". Die Aktionen wurden eingeleitet, da Gerüchte im Umlauf waren, dass einige Nachtbar-Betreiber über die Klimaanlage Drogen versprühten, die möglicherweise Feiernde benebelte und dabei Rauschzustände
herbeiführten, die aber von den Sicherheitsbehörden hätten noch nicht nachgewiesen werden konnten.
(W. Reichert, 8.04.2001)
Thaksin`s Ansprache an die Nation
Bangkok - In einer Ansprache an die Nation hat Premierminister Thaksin Shinawatra ein düsteres Bild der wirtschaftlichen Situation des Landes gezeichnet. Die Talsohle sei aber erreicht und die Regierung auf dem richtigen Weg.
Die Schulden der öffentlichen Hand belaufen sich auf 2,8 Billionen Baht [1
DM ca. 21 Baht]; die Devisenreserven liegen bei 13 Milliarden Baht; die Restrukturierung der Schulden (aus der Asienkrise) kommt nicht voran, weil nur etwa 29 % der Firmen diesen Prozess überleben würden; der Schuldendienst für öffentliche Anleihen wird dieses Jahr 69 Milliarden Baht verlangen und die nächsten Jahre steil ansteigen; 50 000 Immobilien im Wert von 55 Milliarden Baht bleiben unverkäuflich und schließlich sind 10 Millionen Thai (16 %) arm.
Thaksin hielt diese Ansprache auch deshalb, um sagen zu können "Wir müssen keine neuen Probleme schaffen" - und das bezieht sich darauf,
dass er derzeit vor dem obersten Gericht wegen Betrugs und Steuerhinterziehung angeklagt wird. Er soll als Minister 1997 seinen wahren Reichtum verschwiegen haben, indem er Teile seines
(Aktien) Besitzes auf Hausangestellte übertragen hat. Thaksin sagt, das sei ein Fehler seiner Sekretäre gewesen und er habe davon nichts
gewusst.
(Pgirakey - Bangkok, 7.4.2001 Quelle: Bangkok Post)
IWF rief ASEAN-Mitgliedsstaaten zum Durchhalten auf
Der Internnationale Währungsfonds (IWF) rief am Donnerstag die Mitglieder des Verbands Südostasiatischer Staaten (ASEAN) auf, trotz der schwieriger gewordenen Wirtschaftslage, die nach der asiatischen Finanzkrise begonnenen Reformen durchzuziehen. Die Weltbank revidierte für alle asiatischen Länder die Wachstumsprognosen nach unten. China könne nur noch um eine Zunahme von 7,3 statt acht Prozent rechnen. Indonesien, die Philippinen, Malaysia und Thailand könnten nur noch mit einem Plus von vier statt 7,1 Prozent rechnen. Südkoreas Wachstum betrug im Vorjahr 8,8 Prozent und wird dieses Jahr auf 4,5 Prozent zurückgehen. (Werner Reichert,
6.04.2001)
Junta versprach Drogenpflanzen und Produktionsstätten zu zerstören
Burmas Militärregierung versprach alle Drogenpflanzen und Drogenfabriken zu zerstören, die durch Thailand in ihrem Territorium
nachgewiesen werden und ist bereit "unparteiischen Medien" zu erlauben dies zu überprüfen. Dies gab der dritte Kommandeur der Thailändischen Armee nach seiner
Rückkehr aus Burma bekannt, wo er Gespräche mit Regierungsvertretern geführt hatte.
(Werner Reichert,
5.04.2001)
Neues Sicherheitsloch im Internet Explorer
Wie Microsoft jetzt auf seiner Webseite mitteilt, ist ein neues
Sicherheitsloch beim Internet Explorer bekannt geworden, das ein hohes
Gefahrenpotential aufweist. Durch eine Lücke in der MIME-Codierung sei es möglich, in einer
HTML-formatierten eMail Code zu verstecken, der bereits dann
ausgeführt wird, wenn der Empfänger die Mail liest. Dazu kommt, dass
sich ein Virus noch nicht einmal in der Mail befinden muss - stattdessen könnte der
Explorer angewiesen werden, sich den Virus von einer Webseite
herunterzuladen.
Um die Gefahr auszuschalten, empfiehlt Microsoft die Installation eines
Patches, den der Softwarehersteller auf seiner Website bereithält. Http://www.microsoft.com/technet/security/bulletin/MS01-020.asp (Werner Reichert, 4.04.2001)
Geliebte von Thailands Politikern sollen Vermögen offen legen Bangkok (Reuters) - In Thailand sollen gewählte
Regierungsvertreter künftig das Vermögen ihrer Geliebten offen
legen müssen. Innenminister Purachai Piumsombun sagte am Dienstag,
viele verschleierten ihr Vermögen, indem sie es ihren Geliebten und
unverheirateten Partnern übertrügen. "Es ist ungerecht für
Ehefrauen, wenn ihr gesamtes Vermögen den Behörden mitgeteilt
werden muss, während viel mehr Vermögen unter dem Namen der
Geliebten läuft und nicht offen gelegt wird." Eine Gesetzesänderung
solle noch in diesem Jahr Abhilfe schaffen. Um die Korruption zu bekämpfen,
müssen thailändische Funktionäre ihren Besitz und den ihrer
Familie vor und nach Amtsantritt offen legen.
(3.04.2001 - yahoo)
Wozu bnötigten
arme Pfälzer einen Safe?
Tim, eine junge Thai, lebt nun seit einigen Jahren in der Pfalz auf
dem Land. Fern von ihrer Heimat, hat sie schnell neue Freunde
gewonnen. In nur kurzer Zeit hat sie die deutsche Sprache erlernt
und spricht ein akzentfreies Hochdeutsch. Was an sich schon
ungewöhnlich ist, da sie keine Sprachschule oder einen Sprachkurs
besuchte und alle Freunde und Bekannten sich mit ihr im breiten
pfälzischen Dialekt unterhalten hatten. So kommt es, dass sie
hin und wieder einige neue Endeckung- en in ihrer Umgebung macht.
Auf der Arbeit lernt sie Karin kennen, eine Frau um die 60 Jahre. In
der Pause erzählt Karin über das karge Leben nach dem Kriegsende
in Deutschland. Karin sgte" nochem Krieg, waren mir so arm,
dass mir uns noch nit emol hän Säf kafe könne, so arm waren mir
domols". Tim überlegte und wunderte sich darüber, wie so arme
Leute die kaum was zum Essen hatten, einen Geldschrank benötigten.
Nach dem Karin nach einigen Tagen ihre Erlebnisse kurz nach
Kriegsende schilderde, lies ihr die neugierde keine Ruhe. Nun wollte
sie es wissen und fragte Karin was sie denn wohl damals mit einem
Safe wollte, wenn sie noch nicht mal Geld hatte um soclches darin
sicher aufzubewahren. Karin musste herzlich lachen und sagte ihr,
dass sie nicht von einem Geldschrank sprach, sondern vielmehr von
Seife. Säf bedeutet auf pfälzisch Seife. Nun war Tim wieder um
eine Erfahrung reicher und musste selbst herzlich über diesen
pfälzischen Ausdruck für Seife lachen. Thaifun