Kunst & Kultur |
||
| Ayutthaya
Chiang Mai Chiang Saen Phi Mai |
Bevor
die Thai-Stämme aus ihrem ursprünglichen Siedlungsgebiet in Südchina (in der Gegend des
heutigen Yünnan) durch eine von den Mongolen ausgelöste Völkerwanderung, in die Menam
Ebene zogen, war die Region in Zentral- und Nordthailand von Mon-, Khmer-, burmesischen-
und indonesischen Völkern besiedelt. Mitte des 1. Jahrtausend vor Chr. war das Gebiet in
Zentralthailand (Dvaravati-Reich) von den Mon, kulturell geprägt.Im 1. Jahrhundert nach Chr. machten sich indische Einflüsse bei den künstlerischen Arbeiten der Mon, die mit den Khmer stammesverwandt sind, bemerkbar und beeinflussten ihre künstlerischen Arbeiten. In der zweiten Hälfte des 1. Jahrhunderts nach Chr. wurde die Region des heutigen Thailand von zwei unterschiedlichen Kulturzentren geprägt. seit etwa 500 nach Chr. bestand in Zentralthailand das von den Mon errichtete buddhistische Königreich Dvaravati (um die Hauptstadt Lop Buri), in dessen Umkreis sich der Buddhismus verbreitete, während (seit dem 9. Jahrhundert) die politische Vormachtstellung und der kulturelle Einfluss des Khmerreiches von Angkor (im heutigen Kambodscha) Elemente des Hinduismus in das Land brachte. Vom 9. bis13. Jahrhundert verbreitete sich die Kultur der Mon auch in Nordthailand, im Haripunjaya-Reich.
In Nordthailand siedelten zu dieser Zeit bereits Stämme der Thais, die sich unter dem
Einfluss des Monreiches von Haripunjaya, in der Gegend um der Stadt
Lamphun vom 11. bis 12. Jahrhundert mit den Mon vermischten. Im Jahr 1235, nach der
Eroberung des Königreiches Nanchao durch die Mongolen, begann
eine verstärkte Abwanderung der Thaistämme in den Süden, wobei sie sich in den neuen
Siedlungsgebieten mit den dort lebenden Mon, Khmer und Burmesen vermischten. Nachdem allmählich der Herrschaftsbereich der Khmer im 13. Jahrhundert bröckelte,
übernahmen Mitte des 13. Jahrhunderts die Thais, die Macht im Norden des heutigen
Thailands. Im Jahr 1235 schlossen sich einige von Thais beherrschten Fürstentümer im
Norden zusammen. Sie nahmen den dort ansässigen Mon Haripunjai (Lamphun), und den Khmer
Sukhothai ab. Das erste Königreich der Thais wurde1238 gegründet, nachdem zwei
Thai-Prinzen Khun Pa Muang und Khun Bang Klang, die bei den
Khmer im Dienst standen, erfolgreich eine Rebellion gegen die Herrschaft der Khmers
führten. Als sie eine Armee des Khmer-Generals Khan Lampong
geschlagen hatten, erklärten sie Sukhothai
zu einem unabhängigen Staat. Prinz Khun Bang Klang wurde zum König
gekrönt und erhielt den Titel Sri Inthrathit. Das 13. bis 15.
Jahrhundert war durch die Kunst der Sukhothai-Epoche
geprägt, die unter Einbeziehung von Stielelementen unter anderem der Khmer, Mon und aus
Sri-Lanka eine eigenständige buddhistische Kunst-Richtung entwickelte. Im 14. Jahrhundert folgte die Ayutthaya-Epoche. Die Kunst im großen Ayutthya-Reich, die bis in das 18. Jahrhundert hineinreichte, vereinte in sich in feiner Ausprägung frühere Stielformen. Die vom 16. Jahrhundert an spürbare Tendenz zur Stilisierung und ornamentalen Überladenheit der Skulpturen(Buddha im Königsschmuck) leitete den Niedergang der Ayutthaya-Kunst ein. Ein weiterer bedeutender Teil der thailändischen Geschichte und Kultur sind die über 7000 Jahre alte Kampftechniken die teilweise in vielen der heutigen Kampfsportarten der Selbstverteidigungskunst eingeflossen sind. Auch der typische Thai-Boxkampf und der Schwertkampf haben ihren Ursprung aus jener Zeit. www.pahuyuth/inhalt/ges01.htm |
|
Send mail to webmaster with questions or comments
about this web site. |