Tipps (diese Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit,
wird den einen oder anderen Fehler enthalten und ersetzt nicht
die Beratung durch ein Reisebüro. Unterkünfte wurden bewußt
nicht aufgenommen, da sich die Angaben hier schnell auch mal ändern
können, ebenso Preise. Für weitere Anregungen sind wir dankbar.
Mailen Sie uns, wenn Sie Fragen oder Ergänzungen haben.)
renacuajo@arcormail.de
Anreise: Mehrmals in der Woche gibt es direkte Verbindungen von
den großen deutschen Flughäfen nach San Juan. Erstreisende
sollten sich um Fensterplätze bemühen: der Anflug ist wirklich
grandios! Amerikanische Linien haben meist einen Zwischenstopp in
den USA. Auch Ponce besitzt einen Flugplatz, allerdings nur für
kleinere Maschinen. Die Fahrt mit dem Auto durch das Innere der
Insel dauert aber nur ca. 2 Stunden, und man sieht viel mehr als
vom Flugzeug aus, die Straßen sind in gutem Zustand. Etliche
Kreuzfahrtschiffe legen im Hafen von San Juan an.
Auskunft bekommen Sie beim Fremdenverkehrsbüro Puerto Rico,
Eifelstraße 14a, 60529 Frankfurt, Tel. 069 / 35 00 -47, Fax -40
oder http://www.prtourism.com
Im Copamarina http://www.copamarina.com
bekommen Sie Rat und Hilfe jederzeit am Front Desk, die
Mitarbeiter sind sehr gut über Ausflugsmöglichkeiten etc.
informiert und erledigen auch den einen oder anderen Telefonanruf.
In Ponce befinden sich mehrere Infoschalter der Tourismusbehörde,
sogar in den Einkaufszentren. Am Feuerwehrhaus und in den Museen
der Stadt sind die Angestellten der Tourism Company sehr
kompetent und hilfsbereit.
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Autovermietungen gibt es an den Flughäfen. Allerdings ist das Autofahren auf der Insel nicht jedermanns Sache, die Einheimischen fahren ihrer Mentalität entsprechend ziemlich temperamentvoll. Benzin ist billig, Tankstellen zahlreich. Taxifahren hat den Vorteil, daß man schnell ins Gespräch kommt und oft unschätzbare Tips bekommt. In den Großstädten fahren Busse, nicht so in den ländlichen Gebieten. |
Einkaufen kann man vor allem in den (klimatisierten!) Einkaufszentren, aber auch in den Innenstädten. Lustig bedruckte T-Shirts gibt es überall ab 5 Dollar, preiswertere Mitbringsel finden sich kaum. Wer ein großzügiges Urlaubsbudget hat, findet in der Broschüre "Bienvenidos" die angesagtesten Adressen.
| Essen und Getränke: Die lokale Küche ist weniger scharf als ihr Ruf und in jedem Fall einen Versuch wert. Grundlage für verschiedene Gerichte ist die Kochbanane, Reis und Bohnen kommen mit leckeren Soßen auf den Tisch. Wer Fisch und Meeresfrüchte mag, ist hier gut aufgehoben, und Restaurants haben meist auch einige amerikanische Gerichte und/oder Pizza auf der Karte. In den großen Städten wird europäisches und asiatisches Essen angeboten. Fruchtsäfte und frische Kokosnüsse löschen wunderbar den Durst, die einheimischen Biersorten sind dem deutschen Bier ähnlicher als dem amerikanischen. Vorsicht bei Rum-Cocktails: der Rum schmeckt sehr mild und man täuscht sich manchmal über den nicht unerheblichen Alkoholgehalt. Kaffee wird auf Puerto Rico angebaut, kleine Mengen zwar, doch er gehört zu den besten Sorten der Welt. Noch als Milchkaffee schmeckt er würzig, ohne bitter zu werden. |
Fotografieren dürfen Sie - außer im Kunstmuseum - überall. Achten
Sie auf die richtige Filmempfindlichkeit, die Mittagssonne kann
sehr grell sein. Gängige Filmsorten finden Sie in Kaufhäusern
und natürlich Fotoläden.
Geld (Landeswährung
ist der US-Dollar) empfiehlt sich in Form einer Kreditkarte. Die
großen Namen werden überall akzeptiert, bei Autovermietungen
und in den Hotels geht ohne oft gar nichts. Ein paar Dollars in
kleinen Scheinen sollten Sie dennoch immer bei sich haben, für
Trinkgelder, Eintrittsgelder und die unvermeidlichen Snacks am
Straßenrand. Geldautomaten sind zahlreich, auch die Banken
zahlen Bargeld auf Ihre Kreditkarte aus.
Kriminalität: Wachpersonal in Banken, an den Flughäfen und in den
etwas besseren Wohnvierteln gehört zum Alltag und vermittelt
Sicherheit. Hotels haben einen Safe, das Copamarina in jedem
Zimmer. In Ponce ist bis spät in die Nacht Leben auf den Straßen,
doch (ebenso wie in Deutschland!) sollten sich Urlauber besser
nicht auf allzu einsame Spaziergänge begeben.
Maße und Gewichte:
Spanische und amerikanische Systeme existieren
nebeneinander, Entfernungen z.B. werden in Kilometern angegeben,
während man Geschwindigkeiten in Meilen per Stunde misst, da die
Autos vom Amerikanischen Festland stammen. Lebensmittel werden
per Kilo verkauft.
Medizinische Versorgung
entspricht der in den USA. Eine
Reisekrankenversicherung ist notwendig, aber günstig zu haben,
im Notfall ruft man Ihnen im Hotel einen Arzt. Apotheken sind
zahlreich und gut sortiert. Spezielle Impfungen werden nicht
verlangt, Trinkwasser ist überall von sehr guter Qualität. Obst
und Salat können Sie bedenkenlos essen.
Moskitos sind eine ständige Plage und nur durch reichlich Mückenschutz
in Schach zu halten. Die puertoricanischen Moskitos sind stumm,
weshalb sich der ahnungslose Reisende zunächst in trügerischer
Sicherheit wähnt. Gute Hotels haben Mückengitter an den
Fenstern, am Strand hilft nur mehrmals am Tag aufgetragene Anti-Mücken-Lotion.
Politik: Puerto Rico gehört zum Commonwealth der USA, ist
innenpolitisch souverän, Puertoricaner besitzen die US-Staatsbürgerschaft.
Hier wie überall gibt es Arme und Reiche - abgesperrte
Touristenghettos gibt es nicht (wie z.B. in Cuba). In den Straßen
von Ponce sieht man eine Menge Straßenhändler, aber keine
Bettler.
Postämter gibt es in fast jeder Stadt, Ansichtskarten verkauft
jeder Souvenirshop. Das Porto ist gering, aber Postkarten sind
oft drei Wochen und länger unterwegs. Telefonieren ist überall
möglich, Verbindungen nach Deutschland klappen in der Regel gut.
Radio und Fernsehen
sind ebenfalls am US Standard orientiert, etliche
lokale Sender unterhalten in spanisch und bringen die neuesten
Salsa-Hits.
Reisedokumente bestehen momentan aus dem Reisepass und einem
Einreiseformular, das im Flugzeug verteilt wird, Touristen (bis
90 Tage) brauchen kein Visum. Streng verboten ist die Einfuhr von
Lebensmitteln, auch verpackten. Angesichts der Fülle an lokalen
Köstlichkeiten leicht zu verschmerzen.
Reisezeit ist eigentlich immer. Die Hochsaison beginnt im Dezember
und geht etwa bis Ostern, was sich in höheren Preisen niederschlägt.
Das Klima ist ganzjährig angenehm, im September ist es am heißesten.
Ponce hat noch nicht einmal eine Regenzeit, wogegen man sich auf
der Nordseite der Insel zwischen Mai und November auf Wolkenbrüche
gefaßt machen sollte, meist am Nachmittag. Wettervorhersagen für
Ponce gibt es unter anderem bei yahoo. Von Juli bis Oktober können
Hurricans die Insel heimsuchen, ein gut abgestimmtes Frühwarn-
und Katastrophenschutzsystem hat sich schon einige Male bewährt.
Außerhalb der Hochsaison zahlen sie vielerorts weniger,
allerdings sind einige Aktivitäten dann aufs Wochenende beschränkt.
Organisierte Ausflüge rechnen sich eben erst ab einer bestimmten
Teilnehmerzahl, so daß hier manchmal Eigeninitiative gefragt
sein kann. Ruhige Strände im Oktober oder November, wenn in
Deutschland schon der Herbst mit nebelklammen Fingern um sich
greift, haben ihren ganz besonderen Reiz. Warme Kleidung ist hier
gänzlich überflüssig!
Salsa: Der Rhythmus der Insel. Live-Musik findet sich in vielen
Bars, auch spontane. Tiefgründige Texte sind keine Seltenheit,
doch die Musik ist immer temperamentvoll und bringt Ihre Füße
in Bewegung. Kaufen Sie die CDs vor Ort, in Deutschland sind nur
wenige gute zu bekommen.
Sprache: Spanisch, in den Hotels und Museen ist englisch
selbstverständlich, die Mehrzahl der Touristen kommt aus den USA.
Doch auch ein paar Worte aus dem Sprachführer und ein Lächeln führen
praktisch immer zum Erfolg. Wer besser spanisch spricht, findet
unter http://www.endi.com sogar die Tageszeitung.
Stromspannung ist wie in den USA 110 Volt, Adapter notwendig.
Hotelzimmer sind oft mit Fön und Kaffeemaschine ausgerüstet.
Trinkgelder sind in der Karibik üblich: 10 - 15% des
Rechnungsbetrages sollten es schon sein.
Zeitverschiebung: Im Sommer minus 6 und im Winter minus 5 Stunden, keine
Sommerzeit.
Zoll: US Bestimmungen haben Gültigkeit. Lebensmittel dürfen
nicht eingeführt werden! Generell sind die Zöllner jedoch
freundlich, Medikamente und andere persönliche Dinge sind
unproblematisch.
Ganz besonders empfehlen möchte ich die wunderschöne Seite "Welcome to Puerto Rico". Hier hat Magaly Rivera liebevoll alles zusammengetragen, was man über Puerto Rico wissen möchte, bevor man auf die Reise geht. Jede Stadt ist mit Unterkunft und Restaurant vertreten, Karten, Kochrezepte, Geschichte - und jede Menge bezaubernder Bilder! |
Noch ist es von Deutschland aus nicht ganz einfach, eine Reise nach Borínquen zu buchen, doch seien Sie hartnäckig - es lohnt sich. "Hard to get here - harder to leave!" |